Der FSV Barleben musste am zwölften Spieltag der Verbandsliga viel Mühe und Geduld aufbringen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Der 2:0-Sieg gegen Bitterfeld-Wolfen wurde erst in den letzten Minuten des Spiels perfekt gemacht.

Barleben l Bereits in der zweiten Spielminute hatte der FSV eine Riesenchance. Nach einer Eingabe von Kalkutschke verpasste Matthias in der Mitte völlig freistehend. Aber auch die Gäste versteckten sich keinesfalls. Gohla hatte die erste Möglichkeit für sein Team (8.). Dann passte Weiß mit einem schönen Seitenwechsel auf Hennecke. Doch dessen Eingabe landete nur auf dem Querbalken (16.). Nach einem weiteren Eckball köpfte Weiß ins Tor. Doch auf Grund eines Foulspiels wurde der Treffer nicht gegeben (19.).

Dann erhöhten die Bitterfelder ein wenig den Druck. Mit zwei Eckbällen und einem Freistoß kamen sie gefährlich vor das Barleber Tor. Gohlas Abschluss ging knapp am Pfosten vorbei ins Aus (40.). So blieb es zur Halbzeit beim torlosen Unentschieden.

Nach dem Wechsel legte der FSV eine Schippe drauf. Bei einem sehenswerten Pass von Brendel stand Kalkutschke noch im Abseits (48.). Dann kam ein abgewehrter Ball zu Potyka. Doch auch sein Schuss ging neben das Tor. Barleben mühte sich zwar, doch beim Abschluss fehlte die Konzentration. Einen Kopfball von Schönberg parierte Keeper Hahn mit tollem Reflex (65.). Zwei Minuten später lief Kalkutschke frei auf Hahn zu. Doch Bitterfelds Schlussmann machte auch diese Chance zunichte. Im Gegenzug hätten auch die Gäste die Führung erzielen können. Doch der Schuss von Gohla wurde im letzten Moment zur Ecke abgewehrt. In der 72. Spielminute musste Lenhard gegen einen Kopfball von Gohla noch einmal sein Können unter Beweis stellen.

Der nächste Angriff der Barleber brachte endlich das 1:0. Brendel setzte sich gekonnt durch und zirkelte den Ball ins lange Eck (81.). Drei Minuten später machte Kalkutschke den Sack zu. Nach einem Querpass von Brendel vollendete der FSV-Stürmer zum 2:0-Endstand.

Christoph Schindler, der Trainer Mario Middendorf vertrat, fasste seinen Eindruck zusammen: "Nachdem wir in der ersten Halbzeit nicht das Geforderte umsetzen konnten, haben wir in der zweiten deutlich besser ins Spiel gefunden und letztlich verdient gewonnen."

FSV Barleben 1911: Lenhard, Otte, Prinz, Heckeroth, Löw, Potyka, Weiß, Hennecke (80. Hennig), Kalkutschke, Matthias (59. Schönberg), Brendel (88. Hagedorn).

1. FC Bitterfeld-Wolfen: Hahn, Trettner, Barabasch, Hebsacker, Scherz, Kuhlig (69. Kunath), Wawrzyniak, Röthling, Römer, Mittelstädt (80. Riediger), Gohla.

Torfolge: 1:0 Brendel (81.), 2:0 Kalkutschke (84.).

Schiedsrichter: Michael Damke, Benjamin Petry, Marco Peters.