Der FSV Barleben ist die Mannschaft der Stunde in der Verbandsliga. Die vergangenen sechs Spiele wurden allesamt gewonnen. Trainer Mario Middendorf warnt trotzdem vor dem heutigen Gegner aus Stendal.

Barleben l "Wir fahren selbstbewusst, aber mit dem nötigen Respekt nach Stendal. Die Tendenz ist, dass wir uns straffen müssen. Wir haben zuletzt mit überschaubaren Leistungen gewonnen, das kann nicht unser Anspruch sein", schätzt Middendorf die aktuelle Lage ein. Sechs Siege in Serie katapultierten den Aufsteiger in den Kreis der Topteams, unter Umständen ist mit einem Sieg in der Altmark sogar die Tabellenführung drin.

"Wir haben zuletzt mit überschaubaren Leistungen gewonnen, das kann nicht unser Anspruch sein"

"Wir wollen uns gerne in der Spitzengruppe festbeißen. Dafür ist es notwendig, konsequent abzuliefern und soviel zu investieren, dass es für die drei Punkte reicht. Das muss die Mannschaft begreifen", schärft der FSV-Coach die Sinne.

Unterschätzen wird die Altmärker im Barleber Lager keiner. Zum einen gehört der Name und das Stadion zu dem besten, was die Verbandsliga zu bieten hat, zum anderen zeigte sich das Körner-Team vor allem gegen starke Gegner konkurrenzfähig. So wurde in Merseburg (3:3), in Arnstedt (1:1) und nicht zuletzt zum Auftakt in Barleben (1:1) gepunktet. Aus den vergangenen drei Spielen holten die Altmärker fünf Zähler.

Dem 4:2-Erfolg gegen Bitterfeld-Wolfen folgten zwei Remis in Arnstedt und gegen Haldensleben. Erfolgreichste Torjäger auf Seiten der Stendaler sind Standardspezialist Franz Erdmann und Außenspieler Vincent Kühn. Beide trafen jeweils sechs Mal.

"Unser Ziel ist es, die Serie zu halten und ungeschlagen zu bleiben"

"Für mich sind sie eine Wundertüte. Sie waren im Hinspiel echt gut. Unser Ziel ist es aber, die Serie zu halten und ungeschlagen zu bleiben", erklärt Middendorf. Personell haben die Barleber heute alles an Bord. Einzig Marcel Brendel ist angeschlagen. Schiedsrichter der Partie, die um 14 Uhr im Hölzchen ausgetragen wird, ist Sven Tuchen.