Langenweddingen (sku) l Der SV Langenweddingen geht heute im vorletzten Punktspiel vor der Weihnachtspause noch einmal auf Reisen. Am elften Spieltag gastiert der SVL bei Eintracht Gommern. Der Anwurf im Europagymnasium erfolgt um 17 Uhr.

Das Duell gegen die Schützlinge von Dirk Heinrichs ist mit Sicherheit noch einmal ein hartes Stück Arbeit, das die Sülzetaler zu bewerkstelligen haben. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen ist die Eintracht als souveräner Aufsteiger ein eingespieltes Team und gilt dabei als besonders heimstark. Zum anderen haben die Hausherren vor Saisonbeginn für die neue Liga noch ordentlich aufrüsten können und haben daher einen ordentlichen Saisonstart hingelegt. Mit 8:12 Punkten liegen sie auf Rang acht der Tabelle - bisher im sicheren Mittelfeld.

Niederlagen kassierte Gommern meist gegen die sogenannten "Großen" der Liga, mit dem SVL kommt der Tabellenzweite. Dieser ist nach dem Heimerfolg gegen die SG Kühnau voller Selbstvertrauen. Doch bei den Gästen wird tiefgestapelt, obwohl es bisher ziemlich gut läuft. Grund dafür sind nach wie vor die vielen Verletzten, die es schon seit mehreren Wochen zu kompensieren gilt. Die Favoritenrolle liegt daher auch an diesem Spieltag beim Gegner, zumal neben den bekannten Ausfällen auch Stefan Schult arbeitsbedingt passen muss. Ob es dagegen für Carlo Bzdok nach seiner Gesichtsverletzung aus der Vorwoche reichen wird, ist fraglich. Das Gleiche gilt für die Einsätze von Sebastian Schneider, der sich unter der Woche im Training eine Fußverletzung zugezogen hatte, sowie Kapitän Tim Heine, der auf Grund einer Handverletzung sogar komplett aussetzen musste. Alle drei werden aber erst mal mit anreisen.

Ansprache stand im Mittelpunkt der Vorbereitung

Generell war an eine vernünftige Vorbereitung auf den heutigen Gegner eigentlich gar nicht möglich, wie SVL-Trainer Markus Deinert berichtet. Einzig an die zuletzt gezeigten Leistungen konnte er appellieren und vergleicht dabei die Gommeraner mit dem letzten Gegner Kühnau. Beide eint, dass sie meist ein offensives Deckungssystem spielen und es überwiegend mit Tempohandball versuchen. Gelingt es aber dem SVL dagegenzuhalten und selbst über den Kampf erfolgreich zu sein, dann kann man auch in Gommern bestehen.

Ein Sieg wäre von ganz großer Bedeutung, denn dann hätte man eine Spitzenposition zu Weihnachten sicher und die Sülzetaler würden ein überaus erfolgreiches Jahr mit gutem Gewissen abschließen. Auf Grund der kurzen Anreise haben die Anhänger die Chance, ihr Team zum Auswärtsspiel zu begleiten. Die SVL-Spieler wünschen sich jedenfalls zahlreiche Unterstützung, damit die Fans sie anfeuern und die erfolgreiche Saison auch an Weihnachten strahlt.