Eilsleben l Am 2. Januar war endlich wieder Zeit für den "Eilslebener Budenzauber". Die sechste Auflage des Rundum-Bandenturniers begeisterte mehr als 420 Leute in der Eilslebener Sporthalle.

Bei diesem Hallenturnier der besonderen Art standen sich wieder zehn Mannschaften gegenüber, die um den Wanderpokal spielten. Am Ende konnten die "Magdeburger Jungs" diesen Titel zum ersten Mal in die Höhe stemmen. Doch bis dahin sahen alle Anwesenden 24 sehenswerte Fußballspiele, die von den Schiedsrichtern Michael Bode und Benjamin Lanzki geleitet wurden. Das hochklassig besetzte Turnier, bei dem wieder zahlreiche Spieler von der Kreisklasse bis zur Oberliga aktiv waren, konnte die hohen Erwartungen somit wieder erfüllen.

In zwei Fünfer-Gruppen wurden die Halbfinalisten ausgespielt. In der Gruppe A setzten sich der Vorjahressieger "Hangover 96" und die Männer von "Partizan Warsleben" klar durch. In der Gruppe B ging es deutlich enger zu. Hier hatten am Ende das Team von "Tiki Taka ole´" und die "Magdeburger Jungs" die Nase vorn. In den Halbfinals setzten sich im Überkreuzvergleich die beiden Teams der Gruppe B durch, wobei das Halbfinale zwischen Hangover 96 und den Magdeburger Jungs erst im Neunmeterschießen entschieden wurde. Der dritte Platz wurde direkt im Neunmeterschießen vergeben. Hier hatten die Männer von "Hangover 96" die besseren Schützen und wurden verdient Dritter.

Das Endspiel bestritten die "Magdeburger Jungs" und "Tiki Taka ole´". Der Vergleich entpuppte sich als ein wahrer Krimi. Das sehr fair geführte Finale war an Spannung kaum zu überbieten. Am Ende stand es 4:4 und der Turniersieger musste im Neunmeterschießen ermittelt werden. Dieses endete 3:2 für die "Magdeburger Jungs".

Namhafte Spieler sorgen für ein gutes Niveau

Auf dem Spielfeld stellten viele Spieler bis hin zur Oberliga ihr Können unter Beweis. Die Liste der vertretenen Vereine war lang. Unter anderem standen Spieler von Askania Bernburg, Preußen Magdeburg, Lok Stendal , dem Haldensleber SC, dem TSV Völpke, dem FSV Barleben und dem Oschersleber SC auf dem Spielfeld. Die längste Anreise hatten wohl Roberto Hampel vom "Brasilzösischen Ballett", der wieder aus Rostock anreiste, und Christopher Jurczyk, der von Werben bei Osterburg extra nach Eilsleben kam, um sein Team aus der "Heimstättenstraße" zu unterstützen.

Als bester Torwart des Turniers wurde Rico Willner vom Team "Tiki Taka ole" ausgezeichnet. Denis Neumann von den "Magdeburger Jungs" sicherte sich mit neun Turniertreffern die Torschützenkanone.

Am Ende wurde der "Eilslebener Budenzauber" seinem Namen und den Erwartungen wieder gerecht . Der Eilslebener SV kann als Veranstalter auf ein faires Turnier und eine rundum gelungene Veranstaltung zurückblicken und möchte sich bei allen Mannschaften, Schiedsrichtern, Zuschauern und Helfern recht herzlich bedanken.

Gruppe I

1. Hangover 96 14:3 12

2. Partizan Warsleben 10:7 7

3. Injangawood 5:7 4

4. Medizin Ovelgünne 6:11 3

5. Ü 30-Auswahl 6:12 3

Gruppe II

1. Tiki Taka olè 15:11 7

2. Magdeburger Jungs 9:10 7

3. Heimstättenstraße 12:11 5

4. Brasilzösisches Ballett 13:14 4

5. Bocca Allertal 8:11 4

Halbfinals:

Partizan Warsleben - Tiki Taka olé 0:3

Hangover 96 - Magdeburger Jungs 3:3

Neunmeterschießen 2:3

Neunmeterschießen um Platz 3:

Hangover 96 - Partizan Warsleben 2:0

Finale:

Magdeburger Jungs - Tiki Taka olé 4:4

Neunmeterschießen 3:2