Barleben (lbo) l Am vergangenen Sonnabend hatten die Barleber Frauen gleich zwei schwere Auswärtsspiele zu bestreiten. Auftakt der ersten Partie war um 14 Uhr beim TTC Elbe Dresden.

Da um und in Dresden verkehrstechnisch kaum noch etwas ging, kamen die Barleberinnen erst kurz vor Spielbeginn an und mussten dann umgehend die Doppelspiele aufnehmen, die zu einer Punkteteilung führten. Riemann/Möller unterlagen mit 0:3 gegen Streller/Seifert, Reek/Lühder gewannen mit 3:0 gegen Morgenstern/Wasser.

Die erste Einzelrunde ging mit 3:1 an die Gäste zur 4:2-Führung. Die Gastgeberinnen zeigten sich davon unbeeindruckt und gewannen fünf Spiele in Folge zum 7:5-Zwischenstand. Kerstin Möller verkürzte mit ihrem Sieg gegen die Nummer zwei Streller auf 6:7. Die an diesem Tag bis dahin ungeschlagene Kerstin Lühder musste wieder einmal das letzte Match bestreiten. Nach verlorenem ersten Satz lag sie im zweiten Durchgang schnell mit 1:6 hinten. Es sah alles nach einer Niederlage aus. Doch nach großem Kampf ging der Satz doch noch auf das Barleber Konto. Es entwickelte sich ein nervenaufreibendes Spiel bis zum 10:10 im Entscheidungssatz, welchen Kerstin dann mit 12:10 hauchdünn für sich zum erlösenden 7:7-Unentschieden entscheiden konnte. Der letzte Ballwechsel in diesem Krimi fand 17.15 Uhr statt. Um 18 Uhr sollte bereits das zweite Spiel im 80 Kilometer entfernten Colditz beginnen, was absolut nicht zu schaffen war.

So wurden die Doppelbegegnungen um 19 Uhr gegen Colditz aufgenommen. Riemman/Möller verloren 0:3 gegen das Oberliga-Spitzendoppel Heinig/Franke, Reek/Lühder gewannen gegen Fließbach/ Zapke mit 3:0.

In den Einzelspielen konnten dann nur noch Möller, Riemann und Reek gegen Fließbach ihre Spiele zum 4:8-Endstand erfolgreich gestalten.

Die Barleber Punkte in beiden Spielen erkämpften: Andrea Reek (3), Kerstin Lühder (4), Jana Riemann (1) und Kerstin Möller (3).