Der HSV Haldensleben hat am Sonnabend das wichtige Heimspiel gegen Germania Borne mit 30:27 gewonnen und den Klassenerhalt damit so gut wie in der Tasche.

Haldensleben l Das MinimalZiel Ligaverbleib hat der HSV Haldensleben bei vier Punkten Vorsprung (bei drei Absteigern) zwei Spieltage vor Schluss nahezu erreicht. Eine durchweg überzeugende Leistung sahen die Zuschauer aber auch am Sonnabend nicht. Nach ausgeglichenem Beginn (5:5) setzten sich die Gastgeber über Möritz, Teßmann, Hilliger und den treffsicheren Kruse auf 10:5 ab.

Diesen Vorsprung verwaltete die Mannschaft von Matthias Schröder trotz einiger Fehlwürfe bis zur Halbzeitpause (15:12). Dann allerdings gab es einen Einbruch im HSV-Spiel. Klarste Möglichkeiten wurden ausgelassen, hinten bekam Dennis Domann die Bälle um die Ohren. "Wir haben uns das Leben wieder selber schwer gemacht. Wir nutzen unsere Hundertprozentigen nicht und ermöglichen es Borne so, wieder ranzukommen", blickte ein trotz des Sieges frustrierter Schröder zurück.

Das Schlusslicht schloss über das Duo Christian Fink (8 Tore) und Sebastian Scholz Stück für Stück die Lücke. Nach 40 Minuten war die Partie wieder ausgeglichen (18:18). Borne frohlockte und ging durch Fink sogar zweimal in Führung (21:22/23:24). "Für sie ist es natürlich einfach, keiner erwartet etwas von ihnen", bewertete Schröder den psychologischen Vorteil. Sein Team musste gewinnen und lieferte in der Schlussphase. Zwei verwandelte Siebenmeter von David Stolze drehten die Partie.

In Überzahl, der Gast erhielt zwei Zeitstrafen in den Schlussminuten, machten Kruse (2), Stolze und Hilliger den Heimsieg schließlich perfekt (30:27). "Mit dem Druck heute gewinnen zu müssen, war es natürlich nicht einfach. Dennoch zieht sich die schwache Chancenverwertung wie ein roter Faden durch die Saison", resümierte der HSV-Trainer. In den letzten beiden Spielen treffen die Haldensleber auf den HSV Magdeburg (A) und die TSG Calbe (H).

Haldensleben: Domann - Möritz (4), Hilliger (3), Teßmann (1), Demuth (1), Rühl, Bierhals, Mucheyer, Fister, Stolze (4), Tysack (7), Krüger, Kruse (10).

Spielfilm: 2:2, 5:5, 10:5, 13:8, 15:12, 17:15, 18:18, 21:22, 25:24, 27:25, 29:26.