Haldensleben (hba) l Am Sonnabend stand im Stadion an der Magdeburger Straße die traditionelle Bahneröffnung des Schönebecker Sportclubs auf dem Wettkampfprogramm. Eine Veranstaltung, die zahlreiche Athleten anlockte, und erneut viele gute Ergebnisse hervorbrachte.

Einen nahezu perfekten Einstand in die Saison hatte Sprinter Tim Schäper. Der Norm für die Deutsche Meisterschaft im Juli in Jena über 100 Meter (11,30 sec.) ließ er über 200 Meter in sehr ordentlichen 22,66 sec. auch gleich die zweite Qualifikation folgen. Mit seiner Zeit über 200 Meter rangiert Schäper derzeit auf Platz drei der Deutschen Bestenliste.

Auch Norman Plischke kann sich derzeit immer weiter steigern. Mit dem Speer (700 g)erzielte er mit starken 68,03 Meter eine neue Saisonbestleistung. Die 70-Meter-Marke ist daher nicht mehr so weit weg.

Gleich eine Schallmauer hat dagegen Plischkes Trainingsgefährtin Ronja Weiß durchbrochen. Erstmals landete ein Speer von ihr über der 40-Meter-Marke. Genau genommen bei 40,20 Meter.

Ein kräftezerrendes Programm absolvierte Linett Fauter. Einen Tag zuvor startete sie noch in Wernigerode und lief mit 2:21,83 Minuten über die 800 Meter eine neue Bestzeit. In Schönebeck konnte sie trotzdem an die Erfolge anknüpfen. Zunächst gab es über 100 m in 13,31 sec. eine weitere neue Bestzeit. Dann legte sie die 300 m in 42,34 sec. zurück und unterbot die Norm für die Deutschen Meisterschaften im August in Köln. Zum Abschluss folgte über 2000 m in 6:59,42 min. ebenfalls ein tolles Rennen.

Hinter Fauter steigerte sich auch Fränze Grellmann auf 7:14,60 min. Sie verwies die Potsdamerin Louisa Kliche auf Rang zwei. Für Lea-Marie Laue, die in Wernigerode ihre Bestzeit über 800 m auf 2:30,49 min. verbesserte, blieb Platz drei.

Erste Podestplätze belegten Angeline Voss im Kugelstoßen der W15 mit 10,41 m sowie Kulia Kellner im Weitsprung der gleichen Altersklasse. Neue Bestleistungen gab es auch für Pauline Weiß im Hochsprung der W13, Theresa Staude über 2000 m der W14 sowie Anna-Lena Piele im Speerwurf der W12. Auch Fritjof Kersten durfte als Hochsprungsieger der M12 auf das oberste Treppchen und verwies seinen Trainingsgefährten Lennard Gewalt auf Platz zwei.

Auch bei den Jüngsten gab es an diesem Tag einige vielversprechende Ergebnisse. So steigerte sich Robin Meyer über 1000 m der M09 auf sehr gute 3:54,49 min., Sophie Schröder gewann die 800 m der W10 in Bestzeit (2:52,78 min.) und Clara Schiller wurde auf der gleichen Strecke der W09 in Bestzeit (3:02,04 min.) Dritte.

Über drei Medaillen konnte sich Julié Willwoldt in der W12 freuen. Dabei gab es neben Bronze im Hoch- und Weitsprung auch Silber für ihre Bestzeit von 10,70 sec. über 75 Meter. Gelungen ist auch der Einstand von Jan Schultz in der M14 mit drei Bronze-Plätzen.

Einen anständigen Mehrkampf legten auch die jüngeren HSC-Aktiven hin. Auch wenn es am Ende nicht für einen Podestplatz reichte, so kehrten doch alle mit Mehrkampfbestleistung zurück. Zudem gab es bei einigen noch zahlreiche Einzelbestwerte. So sind besonders Leon Bahro, Carolina Hartmann, Malea Bützer, Florian Krieger, Sophie Schröder und Alina Schulz aus einem guten Team hervorzuheben.

Die nächsten Wettkämpfe stehen für die größeren Athletinnen und Athleten am 23. Mai mit dem Pfingstsportfest in Leuna, am 29. Mai beim Internationalen Anhalt-Meeting in Dessau sowie am 30. Mai beim Internationalen Meeting in Jena an. Die jüngeren HSC-Sportler werden am 31. Mai beim Rolandsportfest in Halberstadt an den Start gehen.