In der Staffel 2 der 2. Fußball-Kreisklasse hält der Neuling ISV Haldensleben alle Trümpfe für einen Durchmarsch in die 1. Kreisklasse in der Hand. Bei der Zwischenbetrachtung nach den bis Ende Januar ausgetragenen Partien führt der Integrative Sportverein 05 von der Haldensleber Lindenallee ungeschlagen die Tabelle an.

Landkreis Börde. Mit einem Spiel mehr punktgleich Zweiter wahrte die Eintracht aus Nordgermersleben ihre Aufstiegshoffnungen, muss am 3. April zum Gipfeltreffen nach Althaldensleben. Das 0:2 daheim gegen den Spitzenreiter blieb die einzige Pleite des wohl einzigen echten Verfolgers, der vor zwölf Monaten lediglich Achter war. Ihren Anspruch im Spitzenfeld unterstrich die SG Bülstringen, tauschte den zweiten Platz von vor einem Jahr jetzt mit Rang drei. Konstant auf der sehr guten vierten Position findet sich wieder Blau-Gelb Uthmöden/Satuelle. Im dichten Vorderfeld rutschte die SG Velsdorf/Mannhausen zwei Plätze ab. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von je fünf Siegen und Niederlagen sowie einem Remis nimmt der Absteiger Blau-Gelb Alleringersleben den sechsten Rang ein. Grün-Weiß Eimersleben verdoppelte sein Punktekonto binnen eines Jahres von acht auf 16 und kletterte vier Positionen. Einen sicheren achten Platz belegt der Beendorfer SV als Aufsteiger. Dahinter verlor Blau-Weiß Erxleben zwei Ränge, der VfB nahm dem Tabellenführer beim 1:1 am achten Spieltag als einziges Team Punkte ab. Die Eintracht-Mannschaften aus Hakenstedt und Behnsdorf büßten gleich fünf Positionen ein und sind jetzt Zehnter und Elfter. Voll im Abstiegssog steckt erneut Grün-Weiß Süplingen II, genau wie vor einem Jahr Zwölfter. Doch dieses Mal beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer bereits sechs Punkte. Noch schlechter lief es in Siegersleben, denn die Teutonia holte in dieser Serie noch gar keinen Zähler. Vor zwölf Monaten waren es als Zehnter schon zehn Punkte.

Namen und Zahlen

In den absolvierten 69 Begegnungen gab es bei fünf Remis 33 Heim- und 31 Auswärtserfolge, in denen 363 Treffer (5,26 je Spiel) fielen. Häufigstes Resultat war in elf Fällen das 3:2. Den höchsten Heimsieg landete Velsdorf/Mannhausen beim 10:2 gegen Siegersleben, was auch das torreichste Match war. Auf fremden Plätzen setzte sich Erxleben mit dem 8:0 in Süplingen am klarsten durch. Noch keine Partie endete torlos. Heimwärts blieben der ISV und Velsdorf/Mannhausen ungeschlagen, Nordgermersleben gewann alle fünf Auswärtsbegegnungen, hier blieb auch der Spitzenreiter unbesiegt. Die Liste der besten Schützen führt Guido Arend von Grün-Weiß Eimersleben mit 17 Toren an, ihm folgen Christian Saewe von Blau-Gelb Uthmöden/Satuelle und Karsten Panksy von Eintracht Nordgermersleben mit je zwölf Erfolgen. Staffelleiter Peter Borcherding registrierte 224 Verwarnungen, 16 Ampelkarten und zwei Platzverweise. Die beiden Roten Karten handelten sich Uthmöden/Satuelle und Erxleben ein. Bei den Gelb-Roten Kartons erwischte es Erxleben schon dreifach, je zweimal Hakenstedt, Behnsdorf, Beendorf, Alleringersleben und Uthmöden/Satuelle, eine Ampelkarte kassierten Bülstringen, Velsdorf/Mannhausen und Eimersleben. Die Fairplay-Wertung führt Nordgermersleben vor Siegersleben und dem ISV Haldensleben an. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Detlef Fricke mit sechs, Benedict Ohrdorf (beide Grün-Weiß Süplingen) und Heiko Stapel (TSV Wefensleben) mit je fünf Spielleitungen. Zu einem Spiel trat der Unpartei-ische nicht an. Zweimal gab es Wertungen des Sportgerichtes. Grün-Weiß Süplingen II setzte beim 4:1-Sieg in Hakenstedt einen Spieler unberechtigt ein, folgerichtig wurde daraus ein 0:3. Außerdem trat die Süplinger Reserve in Uthmöden nicht an, somit gab es ein 3:0-Urteil für die Blau-Gelben.