Barleben (aib). Die Organisatoren um ihren Chef Klaus Schudrowicz vom gastgebenden FSV Barleben haben es auch für das Hallenturnier der E-Juniorenfußballer geschafft, hochkarätige Teams in die Mittellandhalle zu holen. Der Hamburger SV, VfL Wolfsburg, Tennis Borussia Berlin, Dynamo Dresden, Hallescher FC und der 1. FC Magdeburg drückten sich beim Pokal der Kreissparkasse Börde die Klinke in die Hand.

Die Zuschauer haben garantiert Akteure gesehen, die in acht bis zehn Jahren in der Bundesliga für Furore sorgen werden. Für den FSV Barleben blieb verständlicherweise nur die Rolle des Lernenden, auch wenn zum Turnierauftakt ein überraschendes 1:1 gegen den HFC gelang. Am Ende blieb es bei diesem einen Zähler und dem siebenten Rang.

21 Spiele im Modus "Jeder gegen jeden" waren erforderlich, ehe die vier Halbfinalisten feststanden. Souverän bereits bis dahin Dynamo Dresden, das fünf Spiele in der Vorrunde gewann und nur beim 1:1 gegen den HFC Punkte einbüßte. Dresden setzte sich im Halbfinale gegen TeBe Berlin mit 3:1 durch, Wolfsburg mit dem gleichen Resultat gegen Halle. Platz drei sicherte sich der HFC durch ein 9:0 gegen die Berliner. Auch im Finale trumpften die Dynamos auf und holten sich mit dem 2:0 gegen Wolfsburg den Pott.

Karl Schöppe (Dresden) wurde mit acht Treffern erfolgreichster Schütze, Timo Dittrich (Wolfsburg) bester Torhüter und die neunjährige Dilara Aganc (TeBe) beste Spielerin.

Landrat Thomas Webel, Schirmherr der Veranstaltung, machte den Organisatoren zahlreiche Komplimente. "Es ist toll, welche Resonanz das Turnier der Barleber bundesweit gefunden hat", lobte er, während sich Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff wünschte, "dass ein solch hochkarätiges Turnier in Barleben auch weiterhin zur Tradition gehören sollte."