Wolmirstedt (mku). Am vorletzten Spieltag in der Tischtennis-Landesliga hat es zwischen den beiden Teams vom TTC Wolmirstedt und HSV Medizin Magdeburg ein knisterndes, hochklassiges Duell gegeben. Dabei konnten die Wolmirstedter den Magdeburgern bim 7:9 aus Gästesicht mehr Punkte als erwartet abknöpfen und fast eine Überraschung landen. Die geschickt gewählte Aufstellung der Wolmirstedter Doppel brachte zunächst zwei Siege und die verdiente 2:1-Führung. So gewannen Lutter/Eckert und Wolff (sen.)/Harwig je 3:0 gegen ihre Mediziner Kontrahenten Hinz/Laube und Guhl/Beitz. Lediglich Wolff (jnr.)/Fuchs unterlagen mit 0:3 gegen Sitnikow/Reif. Im oberen Paarkreuz konnte Marcus Wolff jnr. durch den 3:2-Sieg (-9;+10;+7;-2;+11) über Martin Hinz nachlegen und die Führung ausbauen. Im Anschluss unterlagen Marcus Wolff sen., gegen Konstantin Sitnikow (0:3), und die Spieler des mittleren Paarkreuzes Andreas Lutter und Marco Fuchs gegen Michael Reif und Danny Guhl (beide 1:3). Spannung pur gab es vor allem im Spiel Guhl gegen Fuchs. Nachdem der Wolmirstedter Fuchs den ersten Satz noch mit 20:18 für sich entschieden hatte, glich Danny Guhl im zweiten Satz durch ein 14:12 aus. Nachdem auch der dritte Satz mit 11:8 knapp endete, reichte es für den Mediziner erst in Satz vier zum 3:1-Sieg.

Im unteren Paarkreuz wurden die Punkte anschließend geteilt. Während Silvio Eckert gegen Stefan Beitz mit 3:0 recht deutlich unterlag, stellte Andreas Harwig am Nachbartisch gegen André Futh den Anschluss zum 4:5 wieder her. Mit der Partie Marcus Wolff jnr. gegen Konstantin Sitnikow folgte ein weiterer Hochkaräter des Wolmirstedter Tischtennis-Asses. Ähnlich wie gegen Hinz brauchte Wolff jnr. auch gegen den ehemaligen Hallenser Oberliga-Spieler Sitnikow fünf Sätze inklusive Verlängerung bei 12:10, um das Spiel für sich zu entscheiden. Medizin Magdeburg sicherte sich dennoch frühzeitig das Unentschieden durch die drei Siege Hinz - Wolff, sen. (3:0), Reif - Fuchs (3:1) und Beitz - Harwig (3:0). Die Ohrestädter legten abermals nach und holten durch die 3:1-Erfolge von Lutter gegen Guhl und Eckert gegen Futh auf. Beim Spielstand von 7:8 musste nun das trefflich benannte Entscheidungsdoppel über den Spielausgang entscheiden.

Mit Sitnikow/Reif standen den Wolmirstedtern zwei spielstarke und ballsichere Kontrahenten gegenüber. Trotzdem gelang es Lutter/Eckert, den Kampfgeist und Siegeswillen aus ihren vorherigen Einzeln auf das Doppel zu übertragen und mit 2:0 in Führung zu gehen. Der dritte Satz führte dann die Wende herbei. Bei 6:3 schafften es die beiden nicht, den Sack zuzumachen und unterlagen mit 9:11 sehr unglücklich. Das Mediziner-Doppel sicherte sich nun mehr und mehr Anteile und drehte das Spiel. Und so ging mit den beiden folgenden Sätzen auch der Doppelsieg an die Gastgeber.