Haldensleben (fad.) Die zweite Mannschaft des HSV Haldensleben hat am Samstag vor eigenen Zuschauern eine derbe 23:34 (6:16)-Niederlage gegen den Post SV Magdeburg einstecken müssen.

Schwach, unkonzentriert, ungeordnet - das sind nur einige wenige Beschreibungen, wie sich der HSV II präsentierte. Die Haldensleber wurden vom Tabellenführer überrannt. Die Postler spielten wie in einem Rausch. Nach 15 Minuten lagen sie mit 7:1 vorn. Haldensleben schaffte es nicht, das Spiel in irgendeiner Art und Weise zu gestalten. Im Angriff waren es Einzelaktionen, die nicht wirklich Gefahr ausstrahlten. Zur Halbzeit stand es 6:16.

Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer hängende Köpfe beim HSV. Kein Ehrgeiz, kein Spielwitz, das was die Mannschaft in den letzten Spielen auszeichnete.

Die Rolandstädter wurden zwar in der zweiten Hälfte besser, doch es agierte mittlerweile die B-Sieben auf der Platte. Keiner der Spieler des HSV II erwischte einen guten Tag. Nach 60 Minuten kam der erlösende Abpfiff. "Das war eine Katastrophe, so kann man sich nicht präsentieren. Man kann gegen den Tabellenführer verlieren, aber man sollte eine andere Einstellung an den Tag legen", sagte Sascha Kruse nach dem Spiel.

HSV Haldensleben: Ch. Schulz; T. Schulz - Lange (2/1); Damerau (5/1); Vogler; S. Kruse; Dannehl (1); Jagla (5); Trappiel (1); Bauerschäfer (4); Eichhorst; H. Kruse (2); R. Krause (3); Marco Möritz

Zeitstrafen: HSV II 4Post 5

Siebenmeter: HSV II 3/2 Post 3/2