Haldensleben (dei). Erneut wandert eine Siegertrophäe in die Vitrine des HSV Haldensleben. Mit dem Titel Norddeutscher Meister dürfen sich seit gestern die C-Jugendhandballerinnen des HSV schmücken. Die von Norbert Berger und Olaf Buthut betreute Mannschaft überzeugte mit zwei glasklaren Erfolgen und ließ dem HV Lüneburg (32:17, Meister Niedersachsen) und dem TV Oyten (39:16, Meister Bremen) keine Chance.

"Das hatten wir uns doch etwas schwerer vorgestellt", meinte HSV-Coach Norbert Berger nach Turnierende. Ansatzweise hielten die Lüneburger Mädchen mit und bis zum Halbzeitpfiff die Begegnung beim 7:10 noch offen. In der zweiten Halbzeit spielte die HSV-Sieben aus einem Guss und brachten ihre größere individuelle Klasse zum Tragen. Stark hier Torhüterin Anna Schäfer, die fünf der sieben gegen Haldensleben verhängten Strafwürfe abwehrte. Das 32:17 spiegelt schlussendlich auch in dieser Höhe das Kräfteverhältnis wider.

Oyten stand gegen Haldensleben vom Anpfiff an auf verlorenem Posten. Aufbauend auf eine sichere Abwehrarbeit, kam der HSV zu Tempogegenstößen, die zumeist erfolgreich abgeschlossen wurden. Bereits im ersten Spielabschnitt machten die Haldensleber Mädchen Nägel mit Köpfen, führten 18:7.

Einziger Wermutstropfen war die schwere Verletzung der überragenden Justine Schmitz. In einer Angriffsaktion rutschte sie ohne gegnerische Einwirkung aus und lädierte sich das Knie. Ihre Mannschaft steckte den Schock schnell weg und gewann auch diese Partie ohne Probleme, wie das 39:16 eindrucksvoll unterstreicht.

Die Siegermannschaft: Anna Schäfer - Hoa Anh Dang, Linda Umbusch, Lisa Buthut, Viktoria Feller, Nele Dorow, Laura Dreier, Justine Schmitz, Samantha Umbusch.