Am Sonnabend um 15 Uhr steht das Halbfinale um den DFB-Fußball-Kreispokal auf dem Plan. Das Teilnehmerfeld reicht von der 2. Kreisklasse (ISV Haldensleben 05) über die 1. Kreisklasse (TSV Bregenstedt) und die Börde- liga (TSV Niederndodeleben) bis zur Landesklasse (Germania Wulferstedt).

Landkreis Börde. Von der Papierform her sind die Althaldensleber der krasseste Außenseiter, den es im Pokal geben kann.

ISV Haldensleben 05 - TSV Bregenstedt. Wer jedoch ein wenig in der Fußball-Materie bewandert ist weiß, dass der ISV Haldensleben auf eine ganze Reihe von Spielern zurückgreifen kann, die schon einmal in der Landesklasse aktiv waren. Coach Jens Theuerkauf hält sich in seiner typischen Art immer etwas zurück und verweist auf die Stärken des Gegners. Genau das ist auch dieses Mal der Fall. "Bregenstedt ist eine Mannschaft, die in der 1. Kreisklasse um den Aufstieg in die Bördeliga spielt", meinte er zur Volksstimme. "Schon deshalb dürfen wir den TSV nicht unterschätzen. Immerhin hat unser Gegner kürzlich das Landesklasseteam des SV Altenweddingen ausgeschaltet."

Die "Ollner" müssen einige Stammspieler ersetzen, verfügen aber über eine "breite Bank". Der Einsatz von Reiner Jacobs, Jens Meyenkoth sowie Christian Kleie ist zumindest fraglich. Definitiv ausfallen werden Ivo Hellwig und Martin Noack. Der TSV Bregenstedt hofft darauf, die "volle Kapelle" ins Rennen schicken zu können. Das Ziel für die Partie dürfte für beide Teams klar sein. Wer das Halbfinale erreicht hat, der will auch in das Finale einziehen. Einen Favoriten gibt es nicht. SR: Robert Scheer/Frank Geßner/Benedict Ohrdorf

TSV Niederndodeleben - Germania Wulferstedt. Der Bördeligist ist gegen das Landesklasseteam der Germanen Außenseiter. Dennoch wollen die TSV-Kicker gern in das Finale einziehen. Sie hoffen darauf, dass die Wulferstedter ihre eher gewöhnungsbedürftigen Auswärtsauftritte in der Schrotearena fortsetzen. Niederndodeleben hat so einige Besetzungssorgen. Kapitän Andreas Stahl sitzt eine Gelb-Rote Karte ab. Die einheimischen Fans werden also eine kämpferische Vorstellung ihres Teams sehen. Trainer Jörg Müller hofft auf die Genesung von Marc Voigt und Matthias Hoppe, baut jedoch weiter auf die zuletzt eingesetzten Akteure. SR: Siegward Wölkerling/Steffen Wozny/Kurt Schröder