Es war nicht der große Bahnhof wie vor zehn Jahren, als 1500 Zuschauer die Bahnweihe im Haldensleber Waldstadion verfolgten. Die Entscheidung, den 12. Roland-Werfer-Cup zum 10. Geburtstag des Stadions mit Sprint-, Lauf- und Sprungdisziplinen zu erweitern, war indes richtig.

Haldensleben. Nicht ganz 140 Sportlerinnen und Sportler aus 20 Vereinen und fünf Bundesländern nutzten die Gelegenheit, sich zu zeigen. Nach den kurzen Begrüßungsreden von Bürgermeister Norbert Eichler und KSB-Präsident Ralf Geisthardt folgten bei guten Witterungsbedingungen - einzig der Wind machte den Springern und Werfern doch einige Probleme - dann eine Vielzahl von persönlichen Bestleistungen. Ihre Fortschritte nach einem gut absolvierten Wintertraining zeigten dann sehr viele Athleten. Die beiden Senioren Stefan Kosan und Jürgen Helmecke zeigten sich ebenso schon recht gut in Schuss, wie viele andere Nachwuchsathleten. Einigen Jugendlichen und auch Schülern merkte man die anstrengenden Trainingswochen vor diesem Wettkampf schon noch an. Zu den Höhepunkten werden sie alle fit sein, da sind sich die Trainer einig. Trotzdem gab es auch aus diesem Athletenkreis einige Achtungszeichen. Wenn auch nicht durchgängig, so wussten Lisa Thielecke, Nancy Heutling, Pauline Engel, Lars Wesemann, Maurice-Andre Gerchel, Paul Tegener und Arvid Kersten, wie auch Paula Thielecke, Nele Tegener, Theresa Sachse, Hannah Kloß, Svenja Kolbe, Anneli Müller und Leonie Gerike vom Haldensleber SC schon zu gefallen. Als besonders stark zeigte sich erneut Norman Plischke. Gut beim Kugelstoßen, stark beim Speerwurf und beim Diskuswurf mit einem neuen Stadionrekord, war er nicht zu besiegen. Der Blick ging aber vor allem auf die Jahrgänge der Sieben- bis Elfjährigen. Und auch hier gab es neben der Breite auch viel Gutes zu sehen. So sind die Fortschritte von Jennifer Plock, Hannah Roland, Julia Kellner, Ronja Weiß, Theresa Staude, Pauline Weiß oder Fränze Grellmann ebenso positiv aufgefallen wie die Entwicklung von Johannes Doermer, Lukas Keweloh, Niklas Brose und Friedjof Kersten. Viele neue Gesichter bei den Einheimischen und dabei viele talentierte Mädchen und Jungen lassen auf eine weitere positive Entwicklung hoffen.

Aufgrund der vielen Wettkämpfe des Wochenendes hielt sich die Teilnahme von Sportlern der Region wie erwartet in Grenzen. Dennoch zeigten die Anwesenden eine gute Leistungsentwicklung. So glänzte Solveig Niklaß vom SV Kali Wolmirstedt als Speerwurfsiegerin bei den Frauen mit fast 40 Metern. Auch Florian Siegmann sah beim Kugelstoßen der B-Jugend im neuen Jahrgang nicht schlecht aus. In der W12 zeigte sich die Wanzleberin Catharina Bartsch als leistungsstarke Konkurrentin.

Hartmut Baethge vom Haldensleber SC : "Alle Teilnehmer dieses kleinen Jubiläums fanden sehr gut präparierte Anlagen vor. Hierfür gilt dem Team des Waldstadions ein Dank. Eine tolle Arbeit lieferten auch die über 50 Kampfrichter und Helfer ab. Auch dies nötigt erneut Respekt ab. Ein großer Dank gilt der Stadt Haldensleben, die diese Veranstaltung wieder unterstützt hat".Statistik folgt

 

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