Irxleben (kkr). Gegen den Tabellenvierten der Sachsen-Anhalt-Liga, den MSV Buna Schkopau, haben Irxlebens Handballerinnen 22:28 (11:11) verloren.

Dabei sah es am Anfang doch richtig gut und vielversprechend aus. Die Heimsieben war sehr präsent auf dem Feld. Das spiegelte sich sodann auch postwendend auf der Anzeigetafel wider. Ehe sich Schkopau versah, hieß es 2:0. Über die Stationen 4:2 und 8:3 spielte die Görlich-Sieben ihren Stiefel konsequent herunter. Doch ohne ersichtlichen Grund gab es einen Bruch im Spiel des SVI. Die Gäste nutzten nun ihre Chancen konsequent und glichen zum 11:11-Halbzeitstand aus.

Irxleben erwischte wieder den deutlich besseren Start und enteilte den Gästen mit drei Toren in Folge. Doch dann wieder das gleiche Bild wie zum Ende der ersten Halbzeit. Die Heimsieben mit zu vielen Fehlern und die Gäste mit der Lust zur Aufholjagd. Wieder begann das Spiel zu kippen, allerdings stemmten sich die heimischen Spielerinnen dieses Mal richtig dagegen. Nach Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Schkopauerinnen nun die Partie gedreht und waren auf dem besten Weg, ihrerseits in Führung zu gehen. Beim Stand von 17:17 legten sie einen 4:0-Lauf vor und enteilten damit kurzfristig. Die Irxleber wollten sich noch nicht geschlagen geben und kämpften verbissen um jeden Ball. Beim Stand von 21:22 war die Partie wieder völlig offen. Doch dann war es wieder der Angriff, der zu harmlos agierte, und die Deckung, die letztendlich zu instabil war. Schkopau fing sich dadurch noch einmal und legte einen starken Schlussspurt hin. Während die Gäste den Ball noch sechsmal im Irxleber Tor unterbrachten, schafften es die Hausherrinnen lediglich einmal.

Dieses Mal ging es der Görlich-Sieben einmal so, wie es in dieser Saison bereits anderen Vereinen mit den Irxlebern ergangen ist. Mit lediglich sieben Feldspielerinnen angereist und trotzdem gewonnen, das war bisher meistens den Irxleberinnen vorbehalten. Doch wie man sieht, ist die Rechnung auch für Schkopau aufgegangen.

Irxlebens Trainer Thomas Görlich hat unter der Woche noch einiges an Arbeit zu leisten, um so einige Fehler auszumerzen. Am Wochenende muss die Mannschaft dann zu den Bandits nach Magdeburg zum ersten Pokalfinalspiel reisen. Das dürfte eine richtig große Herausforderung darstellen.

"Wenn wir auch nur den Hauch einer Chance haben wollen, dann müssen wir definitiv konzentrierter zur Sache gehen und die Nachlässigkeiten auf ein Minimum beschränken", richtet Görlich sein Augenmerk bereits auf die Wochenendpartie.

SV Irxleben: Kling, Schöneck - Bethmann (1/1), Anika Kracht (2), Lincke (4/1), Jessica Reß (3), Jennifer Reß, Stolz (4), Zornemann (5), Kerstin Kracht (3).

Zeitstrafen: Irxleben 1, Schkopau 5. Siebenmeter: Irxleben 4/2, Schkopau 4/4.

Spielfilm: 2:0, 4:2, 8:3, 9:7, 10:9, 11:11 / 14:11, 15:15, 16:17, 17:21, 22:28.

SR-Gespann: Rehfeldt/Haberland.