Flechtingen. In der Auswertung der zurückliegenden Saison gibt es für die Schachsportler des Flechtinger SV trotz des Abstiegs seiner dritten Mannschaft auch viel Positives zu vermerken.

So spielte die zweite Mannschaft lange Zeit oben mit und das, obwohl sie häufig Spieler für die oft in Personalnot geratene erste Mannschaft in die Bezirksoberliga abstellen musste. Am Ende sprang für das Team um Mannschaftsleiter Hans Heinrich Wille ein achtbarer siebenter Platz mit sicherem Abstand zu den Abstiegsrängen heraus. Dabei zählten in diesem Spieljahr Axel Kläke (6,5 Punkte aus sieben Spielen), Heribert Moser (4,5 aus sieben) und Günter Rabe (4 aus acht) zu den größten Stützen der Mannschaft.

Die dritte Vertretung hatte es von Beginn an schwer, sich dem Bezirksliganiveau anzupassen und belegte nach der Schlussrunde den neunten Rang. Doch trotzdem brachten die in dieser Serie gemachten Erfahrungen die jungen Spieler um Altroutinier Herbert Rauhut in ihrer Spielstärke voran. Auch mit seinen 74 Jahren zeigte sich Herbert Rauhut seinen jungen Mitspielern als Vorbild und erreichte mit 4,5 Punkten aus sieben Partien die höchste Punktausbeute. Ihm folgten Matthias Bortfeld (2,5 aus sechs) und Mannschaftsleiter Lutz Bonath (3,5 aus neun). Sein derzeitiger Wohnort Leipzig hinderte Lutz Bonath nicht daran, jede der neun Runden mitzuspielen.

Ein großer Qualitätssprung besonders auch in den vereins-internen Wettbewerben gelang auch Anja Hilbrecht, Thilo Wiedemann und dem bereits erwähnten Axel Kläke.