Im gestrigen Spiel der Fußball-Verbandsliga hat der 1. FC Lok Stendal gegen den Haldensleber SC 2:1 (1:1) gewonnen. Ein Tor von Oliver Grimm war für die Gäste zu wenig.

Stendal. Die Stendaler agierten überraschend offensiv. Bereits in der ersten Minute hatte Martin Gebauer freistehend eine Riesenchance, doch Halil Özcelik im HSC-Tor reagierte glänzend. Kurz darauf bot sich Kevin Assmann die nächste Gelegenheit, Lok in Führung zu schießen.

Die Gäste schienen von der forschen Gangart der Altmärker überrascht, ihnen gelang nach vorn kaum etwas. Nur einmal wurde es gefährlich, als Oliver Grimm einen Konter startete. Er wurde im letzten Moment von der Lok-Abwehr abgedrängt (15.).

Stendal, von Trainer Volkan Uluc immer wieder angetrieben, stürmte jedoch vehement weiter. Das 1:0 (22.) durch Maik Aumann nach einer wunderschönen Aktion über mehrere Stationen war überfällig.

Gegen Ende der ersten Halbzeit schien bei Lok etwas die Puste zu fehlen. Haldensleben nutzte das eiskalt: Oliver Grimm traf mit dem Halbzeitpfiff zum etwas schmeichelhaften 1:1.

Nach dem Wechsel kam eine völlig andere Mannschaft aus dem Landkreis Börde aufs Spielfeld. Sebastian Prosovsky verbuchte gleich eine dicke Gelegenheit zum Führungstreffer für die Gäste. Lok hatte in dieser Phase und auch in einigen anderen Szenen das Glück des Tüchtigen. Das Spiel hätte kippen können, denn Haldensleben drückte weiter.

"Da haben wir nur mit langen Bällen von hinten ge-spielt", ärgerte sich Lok-Trainer Volkan Uluc etwas über diese Minuten.

Ein einsetzender Hagelschauer machte die Stendaler jedoch wieder wach. Erst ver-gab der agile Michael Runge eine Möglichkeit (75.), dann schlug Dominik Eggemann jedoch eiskalt zu. Per Hinterhaltsschuss traf er zum 2:1 (79.).

Lok bejubelte diesen so wichtigen Treffer ausgiebig. Das 2:1 war auch gleichzeitig der Endstand, denn der favorisierte Haldensleber SC schaffte es nicht, dem Spiel in der Schlussphase noch eine Wende zu geben. "Wir hätten nach dem Wechsel ein Tor schießen müssen, dann hätte die Partie vielleicht einen anderen Verlauf genommen", sagte Haldenslebens Kapitän Carsten Madaus nach Beendigung der Partie.

Haldensleber SC: Özcelik - Prosovsky (60. Hering), Ch. Madaus, Kreibich (70. Stallmann), Ca. Madaus, Grimm (77. Pientak), Probst, Hahn, Matthias, Zander, Stach.

Tore: 1:0 Maik Aumann (22.), 1:1 Oliver Grimm (45.), 2:1 Dominik Eggemann (79.).

Zuschauer: 355.

Besondere Vorkommnisse: Keine.

 

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