Der Kapitän des Fußball-Kreis- oberligisten vom BSV Vorfläming Deetz/Lindau konnte beim Hallenturnier seines Vereins am vergangenen Wochenende leider nur zuschauen, da er noch verletzt ist. "Ich hatte mir beim Spiel in Jeber den Meniskus gequetscht", sagte er. "Ich befinde mich schon wieder im Aufbautraining und hoffe, dass ich zur Rückrunde wieder fit bin", ergänzte der 23-Jährige, der seit drei Jahren die Kapitäns-Binde inne hat. Als Hauptproblem für das mäßige Abschneiden seiner Mannschaft sieht der Zerspaner die Verletzten-Misere. "Wir haben bis Ende Januar frei. Bis dahin werden sich hoffentlich viele regenerieren", so der zentrale Mittelfeld-Spieler, der optimistisch auf die Rückserie schaut: "Unsere Stärke ist der Zusammenhalt. Wir haben es trotz der Verletzten geschafft, eine passable Leistung abzurufen und uns nicht abschießen lassen. Unser Ziel ist klar der Klassenerhalt. Dazu wollen wir schon noch einige Punkte einsammeln." Der Zerbster findet auch, dass das neue Trainerteam "etwas ausgemacht" hat. "Unser neuer Trainer René Specht hat viel Neues hereingebracht, das uns besser gemacht hat, vor allem was die Taktik anbelangt", so der sympathische Sportler, der seinem BSV seit dem sechsten Lebensjahr die Treue hält. "Ich war nur einmal kurzzeitig in Nedlitz", sagte er. "Aber das war wirklich nur kurz, nicht einmal eine Saison lang."(sza)