Zerbst (mhe) l Zum dritten Heimspiel in Folge empfängt der SKV Rot-Weiß Zerbst den Bundesliga-Aufsteiger Aufwärts Donauperle Straubing morgen um 13 Uhr am Zerbster Schützenplatz.

Dabei hat der SKV keine guten Erinnerungen an das Hinspiel, denn an der Donau lieferten die Bundesliga-Neulinge eine starke und umkämpfte Partie ab, welche die Zerbster am Ende knapp mit 6:2 Mannschaftspunkten und nur 33 Kegeln plus gewannen. Die Straubinger rangieren in der Tabelle derzeit mit zehn Punkten auf Rang sechs im eng platzierten Mittelfeld.

Bester Straubinger in der Auswärtsschnitt-Liste ist dabei der ehemalige Zerbster Radek Hejhal mit 603 Kegeln, der mit seiner durch gute Ausländer gespickten Mannschaft an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Dazu gehören Robin Parkan und Jiri Nemec, aber auch Manuel Lallinger, der im Hinspiel mit 633 Kegeln das beste Ergebnis ablieferte.

"Für uns heißt es, eine Woche vor dem nächsten Champions League-Spiel die Form aus dem alten Jahr bei allen Spielern wieder zu finden", blickt der Zerbster Mannschaftsleiter Timo Hoffmann voraus. "Am letzten Wochenende hat man gesehen, dass uns die große Geschlossenheit noch fehlt."

Da auch das Hinspiel der "Königsklasse" auf heimischer Anlage stattfindet, ist die Partie gegen einen schweren Gegner mit Straubing ein Gradmesser.

Nachdem mit Axel Schondelmaier noch eine feste internationale Größe eine verlängerte Pause erhielt, kann Hoffmann wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Dadurch ist sicherlich mit einer Veränderung in der Startformation zu rechnen.

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