Mit einem souveränen Sieg gegen den Bundesliga-Neuling Donauperle Straubing gelang den Spitzenkeglern des SKV Rot-Weiß Zerbst am Samstag eine gelungene Generalprobe für das Champions League-Hinspiel in einer Woche.

Zerbst l Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung von 3905:3639 Kegeln konnten die Gäste aus Bayern klar mit 7:1 Mannschaftspunkten (MP)nach Hause geschickt werden.

Im Startpaar gelang Torsten Reiser nach durchwachsenem Start ins neue Jahr am vergangenen Spieltag die Trendwende. Mit einem furiosen Mittelabschnitt auf den Bahnen zwei und drei mit 366 Kegeln erzielte er gegen Robin Parkan den Tagesbestwert von 677 Kegeln. Dabei siegte er letztendlich mit 3:1 Satzpunkten (SP) gegen Parkan, der gute 605 Kegel traf.

"Bei ihm hat man immer das Gefühl, dass er ohne große Anstrengung diese Ergebnisse spielt."

Teamchef Timo Hoffmann.

Parallel unterstrich Mathias Weber auf Seiten des SKV einmal mehr seine stabile Form. Mit 641 Kegeln nahm er dem Ex-Zerbster Radek Hejhal (623) den Wind aus den Segeln. In einer gutklassigen Partie behielt Weber mit 3:1 SP bei besserem Kegelergebnis die Oberhand.

Im Mitteldurchgang erwischte Axel Schondelmaier einen schweren Start und musste vermehrt im Abräumen Federn lassen. Gegen den besten Gästespieler, Rupert Atzberger, unterlag er trotz deutlicher Steigerung im zweiten Spielabschnitt mit 1:3 SP bei 624:653 Kegeln.

Den gewohnt sicheren Part absolvierte Uros Stoklas in den Reihen des SKV. Gegen den überforderten Manfred Herzog hatte er keine Schwierigkeiten und holte ohne Probleme mit 4:0 SP bei 650:556 Kegeln seinen MP.

"Bei ihm hat man immer das Gefühl, dass er ohne große Anstrengung diese Ergebnisse spielt. Damit ist er unser großer Erfolgsgarant, weil wir uns immer auf ihn verlassen können", freut sich Mannschaftsleiter Timo Hoffmann über den erfolgbringenden Neuzugang in dieser Saison.

Das gewohnte Zerbster Schluss-Duo um Boris Benedik und Thomas Schneider zele- brierte für die Fans der Rot-Weißen einen hochklassigen Abschluss. Schneider präsentierte sich dabei mit aufsteigender Form und gutem Spiel gegen den Straubinger Manuel Lallinger (583), der im Hinspiel noch den Tagesbestwert markierte. Mit 647 Kegeln und 3:1 SP ließ ihm Schneider keine Chance und holte erwartungsgemäß seinen MP.

Benedik komplettierte das sehr gute Mannschafts-Ergebnis des SKV mit einer fulminanten Schnapszahl. Gegen Jiri Nemec, der gute 619 Kegel traf, erzielte er phänomenale 666 Kegel und gewann mit ausgeglichenem Spiel mit 3:1 SP seinen Punkt.

"Wenn wir es schaffen, auch nächste Woche die Leistung so auf die Bahn zu bringen, dann haben wir die Chance, uns gegen Zalaegerszeg eine gute Ausgangsposition für das schwere Rückspiel zu erarbeiten", blickt der Zerbster Kapitän Timo Hoffmann bereits auf die nächsten Aufgaben voraus.

Das Zerbster Publikum kann sich damit schon auf den nächsten Kegel-Leckerbissen am kommenden Wochenende gegen die ungarische Spitzenmannschaft in der Champions League freuen.

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