Schönebeck (mhe/sza) l Mit einer Niederlage im Derby der 2. Bundesliga Nord-Ost beim Schönebecker SV reiste die zweite Kegel-Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst am Samstag nach Hause. In einer knappen Partie verloren die Rot-Weißen mit 3:5 Mannschaftspunkten (MP) bei 3262:3305 Kegeln.

"Schönebeck hat heute verdient gewonnen. Wir haben es nicht geschafft, unser wahres Leistungsvermögen auf die Bahnen zu bringen", resümierte der Zerbster Mannschaftsleiter Martin Herold.

Bereits im Startpaar schafften Robert Heydrich und Sven Palmroth keinen Punktsieg. Heydrich lieferte sich dabei mit Thomas Stacke zunächst ein gutklassiges Duell. In der zweiten Spielhälfte zog der Schönebecker davon und sicherte sich mit 3:1 Satzpunkten (SP) bei 587:557 Kegeln den MP.

Bei Palmroth fiel die Entscheidung gegen Stefan Stacke erst auf der Schlussbahn. Der Zerbster vergab dabei die Chance auf den Sieg und zog nach Satzgleichheit mit 543:545 Kegeln knapp den Kürzeren.

Eine kleine Vorentscheidung fiel anschließend im Mittel-Durchgang. Stefan Heckert auf Seiten des SKV konnte seine zuletzt guten TrainingsLeistungen nicht untermauern und wurde zur Halbzeit gegen Steffen Heydrich ausgewechselt. Beide kamen gegen Thomas Große unter die Räder und verloren empfindlich deutlich mit 0:4 bei 477:562 Kegeln.

Stefan Stortz hielt parallel sein Team am Leben, als er knapp und mit letztem Kampfeinsatz gegen Björn Schulz 2:2 mit 536:531 Kegeln seinen Punkt errang.

Im Schluss-Durchgang versuchten Cosmin Craciun und Martin Herold nochmal alles, als sie bereits nach der ersten Bahn den Kegelrückstand um 69 reduzierten. Doch der weitere Angriff auf den Sieg blieb stecken und die Schönbecker brachten den Vorsprung ins Ziel. Craciun gewann gegen Guido Müller nach 2:2 SP mit 569:544 Kegeln. Herold sicherte sich nach 3:1 SP und 580:536 Kegeln gegen Matthias Jahnke den Sieg.

In der Tabelle rutschte der SKV auf Platz drei hinter dem ATSV Freiberg (20:8) und den ESV Roßlau (18:10) mit 18 Punkten ab.

Zum nächsten Punktspiel muss die Herold-Truppe erneut auf fremden Bahnen antreten. Beim Schlusslicht der Liga, dem ThSV Wünschendorf, sollte jedoch ein Sieg machbar sein.

Nächster Spieltag, 25. Januar

Eintracht Rieth - SV Senftenberg ESV Roßlau - ESV Lok Rudolstadt ThSV Wünschendorf - Rot-Weiß Zerbst II Carl Zeiss Jena - Schönebecker SV ESV Lok Elsterwerda - ATSV Freiberg Blau-Weiß Auma - Grün-Weiß Langendorf

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