Kurz vor dem nächsten internationalen Highlight auf der Zerbster Kegelanlage sprach Thomas Zander am Volksstimme-Telefon mit dem Präsidenten des SKV Rot-Weiß Zerbst, Lothar Müller, über das Champions League-Viertelfinale gegen Zalaegerszeg (HUN).

Volksstimme: Mit welchen Gefühlen gehen Sie in das wichtige Spiel in der Champions League (CL) am morgigen Sonnabend?

Lothar Müller: Gegen Zala- egerszeg haben wir schon einige harte Kämpfe ausgefochten. Mittlerweile sind wir zu guten Freunden geworden. Aber sowohl ich, als auch der Chef der Ungarn, Laszlo Takacz, wissen, dass für die drei Stunden des Wettkampfes die Freundschaft pausieren muss. Heute werden wir beim Abendessen aber erst einmal wieder unsere Gemeinsamkeiten pflegen und uns freundschaftlich austauschen.

Volksstimme: Vor zwei Jahren gab es die gleiche Partie fast zur selben Zeit ebenfalls im CL-Viertelfinale. Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Müller: Nach dem klaren 8:0 im Hinspiel haben wir uns im Rückspiel sozusagen mit dem letzten Wurf zum 1:7 und zum Weiterkommen gerettet. So eng muss es dieses Mal bitte nicht werden. Ein deutliches Ergebnis muss morgen die Grundlage dafür bilden.

Volksstimme: Und wie kann dies erreicht werden?

Müller: Wenn unsere Jungs ihre Nerven im Griff haben, sollte das klappen. Unser Team hat sich gefestigt, zuletzt teils Top-Ergebnisse abgerufen und ist sicher noch stärker als damals. Mein Wunschresultat ist ein klares 7:1 bei recht vielen Satzgewinnen. Hoffentlich treiben wieder viele Fans unsere Mannschaft zu Höchstleistungen an.