Zerbst (mhe/sza) l In der nächsten Runde des nationalen Pokals müssen die Spitzenkegler des SKV Rot-Weiß Zerbst erneut in die Bundeshauptstadt nach Berlin reisen.

Nach Semper Berlin in der zweiten Runde heißt morgen ab 13 Uhr im Achtelfinale der Gegner SV Kleeblatt Berlin. Die Kleeblätter spielen in der höchsten 200-Wurfliga und kämpfen als Viertplatzierter in einem engen Feld noch um den Meistertitel.

Besonders auf heimischer Anlage an der Berliner Hämmerlingstraße unmittelbar in der Nähe der Heimstätte des Fußballclubs Union Berlin sind die Hauptstädter eine Macht. Noch ungeschlagen stellen sie eine Hürde für den SKV dar, da mit Sven "Luis" Tränkler ein alter Bekannter der Zerbster die Stütze der Mannschaft ist. "Luis ist jederzeit in der Lage, jeden unserer Spieler zu schlagen und auch entsprechend Kegel heraus zu holen", warnt der Zerbster Mannschaftsleiter Timo Hoffmann seine Truppe.

Neben Tränkler konnten bereits Christian Drache und Sven Lischke auf den schwierigen Heimbahnen mit Ergebnissen jenseits der 1000er Marke in der laufenden Saison glänzen.

Für die Zerbster besteht der Vorteil, im internationalen Spielsystem, welches auch im Pokal gespielt wird, deutlich erfahrener zu sein. Dafür verfügen die Berliner über einen gewissen Heimvorteil.

Timo Hoffmann muss dabei auf einen Leistungsträger der vergangenen Woche verzichten, da sich Mathias Weber in Vorbereitung auf die im Mai stattfindende Einzel-Weltmeisterschaft befindet.

"Wir sind in der Lage, immer sechs Akteure von Weltklasse-Format auf die Bahnen zu bringen", bestärkt Hoffmann sein Team. Besonders Axel Schondelmaier, aber auch Uros Stoklas, Boris Benedik und Thomas Schneider wussten in den vergangenen Partien zu überzeugen.

"Wir wollen in die nächste Runde und wieder ins Pokalfinale. Um den Titel zu verteidigen, müssen wir Schritt für Schritt konzentriert anpacken", fordert Hoffmann.