Mit zwei Bahnrekorden und einem 7:1 (3376:3125) Erfolg kehrten die Herren des TuS Leitzkau von ihrem Achtelfinalspiel des Landespokals der Classic-Kegler beim KSV Germania Borne zurück. Die Leitzkauer Damen mussten sich hingegen dem Zweitbundesligisten Schönebecker SV mit 2:6 (2978:3022) beugen.

Borne/Leitzkau l Borne hatte im Kreispokal-Halbfinale des Salzlandkreises den Zweitligisten Schönebecker SV besiegt. Die "Wölfe" waren also gewarnt, den Landesklasse-Vertreter nicht zu unterschätzen.

Ralph Stiebert (583) und André Fischer (593) nahmen den Gastgebern allerdings von Beginn an jede Hoffnung auf eine Überraschung und überrollten ihre Gegenspieler förmlich mit 4:0 Sätzen. Da half den Germanen auch die Bestleistung ihres Jugendspielers Henrik König (545) nicht weiter.

Nachdem René Haberland (530) und René Geißler (572) ihre ersten drei Sätze jeweils gewonnen hatten, stand der Leitzkauer Sieg bereits fünf Bahnen vor Ende der Partie fest. Es ging in der Folge nur noch darum, ob die Bahnrekorde mit nach Leitzkau wandern würden. Dies gelang der Mannschaft mit 3376 Gesamtkegeln ebenso wie Marcus Gerdau, der mit 617 Holz als erster Kegler überhaupt mehr als 600 Zähler in Borne erzielen konnte.

Lediglich das Duo Michael Dreßler/Marcel Böttge (481) musste seinen Mannschaftspunkt (MP) abgeben, so dass ein ungefährdeter Viertelfinal-Einzug gefeiert wurde.

Am 22. Februar werden die "Wölfe" bei der SG Blau-Weiß Dessau antreten, die in einem reinen Bauhausstadt-Duell den Dessauer SV mit 6:2 (3057:2965) ausgeschaltet hatte.

Heute geht es für TuS aber erst einmal in der Verbandsliga weiter. Gespielt wird auf den schweren Bahnen des Verfolgers ESV Roßlau.

Im Achtelfinale des Damenlandes-Pokals hatten die Frauen des TuS Leitzkau in einer spannenden Begegnung den Zweitbundesligisten Schönebecker SV am Rande einer Niederlage und unterlagen am Ende nur knapp mit 2:6 (2978:3022).

Im Leitzkauer Lager rechnete man sich gegen die zwei Ligen höher agierenden Schönebecker keine großen Chancen aus, auch weil nicht der gesamte Kader zur Verfügung stand. Trotzdem lagen die Gastgeberinnen nach dem ersten Drittel nur mit fünf Kegeln zurück und hatten einen 1:1-Zwischenstand erreicht.

Während Constanze Schmidt (407) ihren MP abgeben musste, gewann Jessica Frebel (538) ihr Duell souverän.

Im mittleren Spielabschnitt musste sich Katja Stolte (493) trotz guter Leistung der besten Schönebeckerin Kerstin Bich (550) mit 1:3 Sätzen beugen. Die Führung wechselte jedoch bei einem 2:2-Unentschieden nach MP mit 36 Kegeln nach Leitzkau. Dies lag an dem überragenden Auftritt von Kathleen Benndorf, die gegen ihre ehemaligen Schönebecker Mannschaftskolleginnen einen grandiosen neuen Bahnrekord von 584 Kegeln aufstellte.

Zwei Bahnen vor Ende der Begegnung lagen die "Kegel-Miezen" immer noch leicht in Führung, ehe sich der Favorit doch noch knapp gegen Sabine Haberland (501) und Anne Kauert (455) durchsetzte.