Mit einem Arbeitssieg im thüringischen Auma eroberte die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst am Wochenende die alleinige Tabellenspitze in der 2. Bundesliga Nord-Ost. Durch den eigenen 6:2-Sieg bei 3425:3330 Kegeln profitierte sie gleichzeitig von der Niederlage des ATSV Freiberg in Senftenberg.

Auma (mhe) l Den Grundstein für den Erfolg legten im Startpaar Alexander Conrad und Martin Herold. Beide erwischten die Gastgeber auf dem falschen Fuß und setzten mit sehr gutem Spiel sofort die Akzente.

Conrad raubte dem Aumaer Daniel Dietz mit seiner Kons- tanz den Nerv und holte alle vier Sätze bei erneut persönlicher Bestleistung von 626:536 Kegeln. Herold hatte gleichzeitig mit dem überragenden U-18-Weltmeister Dominik Kunze in Reihen der Thüringer keine Probleme und gewann auch sicher alle vier Sätze bei guten 618:545 Kegeln.

Mit einem beruhigenden Vorsprung von 163 Kegeln gingen nun Stefan Stortz und Sven Palmroth auf die Bahnen. Vielleicht war der Vorsprung etwas zu groß, denn beide fanden nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Palmroth musste zudem verletzungsbedingt durch Hannes Bräse ausgewechselt werden.

Stortz, der den ersten Satz unglücklich abgab, musste sich deutlich mit 0:4 Satzpunkten (SP) gegen Ivo Eschrich bei 535:567 Kegeln geschlagen geben. Nachdem Palmroth bereits 1,5:0,5 SP führte, gelang es Bräse in einem spannenden Finish noch den letzten notwendigen SP zu erkämpfen und den damit wichtigen dritten Mannschaftspunkt (MP) für sein Team mit 2,5:1,5 SP bei Kegelgleichheit von 550 gegen Tobias Cyliax einzufahren.

Im Schluss-Durchgang lieferte sich Stefan Heckert mit Torsten Wiedenhöft und dem eingewechselten Steve Reißner ein Hin und Her. Dabei behielt der Zerbster knapp nach 3:1 SP und 561:559 Kegeln die Oberhand und unterstrich seine aufsteigende Form. Parallel hatte Steffen Heydrich gegen Manuel Hopfe keine Chance. Er geriet schnell in Rückstand und konnte nur den letzten Satz gewinnen. Mit 535:573 Kegeln blieb er unter seinen Möglichkeiten.

"Mit dem Start haben wir die Basis für den Sieg gelegt, den wir letztendlich mit Kampf ins Ziel gebracht haben. Unsere Taktik ist voll aufgegangen", freut sich der Zerbster Teamkapitän Martin Herold mit seiner Mannschaft.

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