Wittenberg (tge) l Die männliche B-Jugend des HSV 2000 Zerbst reiste am Samstag nach Wittenberg zur JSpG Wittenberg/Apollensdorf und unterlag deutlich mit 15:29 (5:15).

Das Zerbster Team trat durch den Ausfall von drei Spielern geschwächt an. Einzig in den ersten zehn Minuten hielten die Zerbster das Geschehen offen. Danach stand eine Mannschaft ohne Willen und ohne Lust am Handball auf dem Parkett. Technische Fehler, Fang- oder Abspielfehler führten allein in der ersten Hälfte zu sechs Kontertoren. Ohne Gegenwehr ergaben sich die Krümmling/Gerke-Schützlinge bereits nach kurzer Spieldauer ihrem Schicksal. Alle einstudierten Spielzüge und taktischen Vorgaben wurden nicht umgesetzt. Änderungen auf den Positionen brachten ebenfalls keinen Erfolg. So war bei einem 15:5-Halbzeitstand die Partie bereits entschieden.

Die Kabinenansprache der Zerbster Trainer fiel ungewöhnlich aus. Keine Fehleranalyse, keine Änderungen im Spielaufbau oder Verbesserungsvorschläge wurden besprochen, sondern die Trainer beschrieben lediglich ihre momentane Gefühlslage.

Die Youngster verstanden offenbar dieses Verhalten und traten im zweiten Abschnitt energischer auf. Deutlich aggressiver in der Verteidigung, mit mehr Ideen im Angriff und verbesserter Einsatzbereitschaft gingen sie zu Werke. Dennoch reichte es nicht, das Spiel zu drehen. Am Ende stand ein deutlicher 29:15-Erfolg der Wittenberger zu Buche.

Jetzt gilt es zum Saisonabschluss in der Anhaltliga am 1. März gegen Finken Ra- guhn mit Trainingsfleiß und bedingungslosem Einsatz die Schmach von Wittenberg vergessen zu machen.