Zerbst (azi/sza) l Am vergangenen Samstag hatte die D-Jugend des HSV 2000 Zerbst den Tabellenzweiten der Handball-Anhaltliga, den SV Grün-Weiß Wittenberg zu Gast und unterlag mit 25:29 (15:13).

Es entwickelte sich von Anfang an ein spannendes, umkämpftes und enges Spiel. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Zu Beginn der ersten Halbzeit waren die HSV-Spieler noch nicht richtig wach. Sie ermöglichten so schnelle Ballgewinne und dadurch Tore für die Gäste. Nach einer Auszeit lief es besser. Alle Spieler zeigten Laufbereitschaft und auch im Tor hielt Michael Reis einige Bälle, so dass der HSV mit einer 15:13-Führung in die Kabine ging.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nur wenig, gingen beherzt zur Sache, aber nie unfair. Mit zunehmender Spieldauer machte sich die größere Erfahrung der Gäste bemerkbar. Die Zerbster kassierten einfache Treffer, spielten im Angriff zu hektisch und machten zu viele einfache technische Fehler. Im Tor stand ab Mitte der zweiten Halbzeit Tim Fröhlich, der zum ersten Mal in einem Punktspiel im Tor stand. Er versuchte alles und hielt auch ein paar Bälle, doch zum Schluss konnte auch er nichts gegen die Niederlage ausrichten.

So hieß es am Ende 29:25 für die Gäste, die die zwei Punkte nicht unverdient mit nach Hause nahmen.

"Uns hat es am Ende an Cleverness und auch Übersicht gefehlt, um die Punkte in Zerbst zu behalten", resümierte Trainer Axel Zielesniak. "Aber das gesteckte Ziel, den Favoriten lange zu ärgern, haben wir erreicht." Mit diesen Worten versuchten die Trainer, ihre Mannschaft nach dem Spiel auch wieder aufzubauen.

"Jetzt wissen wir, an welchen Defiziten gearbeitet werden muss, denn die kommenden Spiele werden nicht unbedingt leichter, da momentan jeder jeden schlagen kann", so Zielesniak abschließend.

Die Kleinsten des HSV empfangen am 1. März die Spieler aus Wolfen. Um 12.45 Uhr geht es wieder um zwei Punkte. Da hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung.

HSV Zerbst: Michael Reis, Tim Fröhlich - Eike Alarich (2), Fynn Zielesniak, Kevin Kulot (4), Laurenz Brodowski (4), Michel Lewin (4), Felix Wuttke (3), Kay Winter (8), Fin Koppensdorf, Tim Heine.