Die zweite Mannschaft des VfL Gehrden musste am Samstag im Nachholspiel der Fußball-Kreisliga Süd des Jerichower Landes gegen die Reserve des SV Eintracht Gommern eine 1:3 (1:1)-Niederlage einstecken.

Lübs (ras/sza) l Der VfL konnte mit Sebastian Götze und Florian Pietschner zwei Spieler der ersten Mannschaft einsetzen und hatte 14 Spieler zur Verfügung. Bei Gommern II spielen momentan viele Akteure aus der Landesklasse-Elf. Deshalb waren sie eindeutig Favorit.

Gehrden begann sehr selbsbewusst, ließ den Gegner kommen und stellte die Räume gut zu. Gommern war über die Außenpositionen immer wieder gefährlich. Zwei Möglichkeiten für die Eintracht von Halblinks und Halbrechts zischten jeweils am Tor vorbei (5., 7.).

In der 15. Minute erhielt der VfL einen Freistoß. Moritz Schmidt brachte die Kugel in den Strafraum, wo sein Vater Ralf zum 1:0 aus Nahdistanz einköpfte.

Gommern verstärkte den Druck und kam in der 21. Minute zum 1:1-Ausgleich durch Stridde, der ebenfalls aus Nahdistanz per Kopf vollendete.

Die Eintracht war weiterhin am Drücker, erarbeitete sich viele Chancen, doch Sebastian Götze im Tor verhinderte mit drei guten Paraden die Führung der Gommeraner. Der VfL blieb vornehmlich durch Konter gefährlich.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit knallte ein Kopfball der Gäste an die Latte. Der VfL stand weiter tief und konnte durch viel Laufarbeit im Mittelfeld (Kuske, Herrmann, Krietsch, Andre Götze, Gelbke) sowie einen starken Pietschner in der Abwehr das Unentschieden halten.

In der 65. Minute dann doch das 2:1 für die Gäste. Die Abwehr des VfL wurde ausgespielt und Frier vollendete aus Nahdis- tanz. Die Eintracht versuchte nun, die Entscheidung zu erzwingen, doch Götze im Tor verhinderte dies.

"Wir gehen optimistisch in die nächsten Spiele, zumal die Personaldecke durch einige Neuzugänge auch gut sein dürfte."

VfL-Trainer Ralf Schmidt.

In der 80. Minute gab es Freistoß für den VfL aus 30 Metern Torentfernung. Der Schuss von Moritz Schmidt krachte an das Lattenkreuz des Gommeraner Tores.

In der 83. Minute flog Benny Krietsch nach harmloser, unnötiger Rangelei mit Recht vom Platz. Gommern nutzte die Überzahl, um den Gehrdenern den endgültigen "Todesstoß" zu versetzen. Das 1:3 aus Sicht des VfL nach einer Ecke resultierte dann aber aus einer Behinderung zweier Spieler des VfL.

"Letztendlich bin ich als Trainer mit dem Spiel zufrieden. Mehr gibt unser Leistungsvermögen momentan nicht her", resümierte Trainer Ralf Schmidt. "Wir gehen optimistisch in die nächsten Spiele, zumal die Personaldecke durch einige Neuzugänge auch gut sein dürfte."

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