Von Reiner Schmidt

Rosian l Die Landesliga Nord im Volleyball ist spannend und ausgeglichen wie noch nie. Nach den beiden Siegen am vergangenen Spieltag konnten sich die Volleyballer der SG Rosian zwar nicht vom sechsten Tabellenplatz lösen, jedoch weiteren Boden gut machen und den Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz auf drei Punkte verkürzen.

Umso mehr gilt es, am Sonntag beim Auswärts-Spieltag in Magdeburg weitere Punkte zu sammeln, um das angepeilte Saisonziel, unter die ersten drei Plätze zu kommen, noch erreichen zu können.

Die Mannschaft steht damit unter besonders hohem Druck, da die Zielsetzung nun doch wieder greifbar und aus eigener Kraft erreichbar scheint. In drei der noch ausstehenden vier Spiele geht es dabei auch gegen die direkten Konkurrenten TSV GutsMuths Quedlinburg, Gaterslebener VV und HSV Medizin.

Doch vorher steht die SG am Sonntag dem Gastgeber des Magdeburger SV 90 gegenüber. Die Magdeburger haben in der bisherigen Spielzeit nur ein Spiel gewinnen können und stehen bereits als erster Absteiger fest. Hier sind die drei Punkte für die Volleyballer der SG Pflicht. Allerdings taten sich die Rosianer im Hinspiel schwer und sollten daher nicht übermütig in das Spiel gehen. Hier gilt es für die Trainer Kai Ziolkowski und Reiner Schmidt, die richtigen Worte zu finden und die Mannschaft auf den Gegner einzustellen.

Im zweiten Spiel des Tages sollte es mit der Motivation leichter fallen. Hier kommt es zum ersten Finalspiel für die SG Rosian gegen die Routiniers des HSV Medizin Magdeburg. Diese konnten in diesem Jahr das erste Mal im Rahmen eines Punktspiels mit 3:2 bezwungen werden.

Weiterhin stehen die Ehle-Volleballer punktgleich mit den Magdeburgern, was dem Spiel eine besondere Spannung verleihen sollte.

In den nächsten vier Punktspielen geht es also noch einmal um Alles für die Mannen um Kapitän Sebastian Kolwitz. Mit einer Stabilisierung der Mannschaftsleistung sollte das Saisonziel nun noch erreichbar sein.