Lindau (bba/sza) l An der Tabellenspitze der Kegel-Kreisliga Nord war bereits alles entschieden. Am letzten Spieltag ging es für Loburg II und die SG 1990 Lindau um den zweiten Platz. Auch Gommern III konnte sich noch Hoffnungen machen, falls die Lindauer ihr Heimspiel verlieren. Dies war nicht der Fall, denn Lindau siegte mit 3243:3040 Kegeln.

Im auf den Freitagabend vorverlegten Spiel starteten die Lindauer mit Rudolf Gube und Sebastian Hoppe, die gegen die Loburger Rainer Busse und Michael Kammrad einen sicheren 90 Kegel-Vorsprung erspielten.

Auch als die Loburger ihren besten Spieler einsetzten, änderte sich an der Spielsituation nichts. Im Gegenteil, mit Werner Specht und Bernhard Bankert konnten die Lindauer gegen Rüdiger Rackwitz und Christian Kruse den Vorsprung auf 177 Kegel ausbauen. Dabei zeigte Rackwitz bei 391 Kegeln ein hervorragendes Spiel in die Vollen. Er war mit 559 Kegeln der beste Loburger.

Dieses sehr gute Ergebnis konnte aber der für Lindau startende Detlef Schreiter noch einmal toppen. Er spielte 572 Kegel und erreichte beim Abräumen mit 218 Kegeln ein hervorragendes Ergebnis.

Die Lindauer Schreiter und Wilfried Pethke erspielten gegen die Gäste Klaus-Jürgen Plath und Bernd Friedrich weitere 26 Kegel und vergrößerten den Abstand auf 203 Kegel.

Mit insgesamt 3040 Kegeln erreichten die Loburger aber das beste Ergebnis einer Gastmannschaft auf der Lindauer Kegelbahn. Die 203 Kegel mehr, die die Lindauer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erreichten, führten auf dieser Bahn wieder zu einem neuen Rekord im 120-Wurf-System mit sechs Spielern.