Zörbig l Zum zweiten Landesliga-Punktspiel trat die zweite Herrenmannschaft vom TTC "Anhalt" Zerbst beim SV Zörbig an. Gegen den Mitfavoriten auf den Staffelsieg war für die Gäste bei der 4:11-Niederlage diesmal kein Überraschungspunkt möglich.

Anfangs gestaltete nur die Doppelpaarung Senst/Wünsche ihre Partie gegen Lausch/Fischer mit 3:0 erfolgreich. Sehr knapp, mit 12:10 im Finaldurchgang, schrammten Zander/Noack an einem weiteren Matchgewinn vorbei.

Im oberen Paarkreuz konnte Johannes Zander den Zörbiger Spitzenmann Tschense kaum ärgern und verlor nach drei Sätzen. Nach seinem Erfolg über Trauzettel im Hinspiel war Dietmar Wollschläger auch im zweiten Versuch wieder dicht am Triumph dran, hatte aber im fünften Satz noch das Nachsehen.

Im mittleren Paarkreuz konnten Dennis Puls und Mario Noack ihre Kontrahenten Lausch und Maibaum kaum in Bedrängnis bringen und steckten weitere Misserfolge ein.

Die Negativserie stoppten vorerst die Zerbster aus dem unteren Drittel. Hagen Wünsche zog seine angriffsorientierte Linie überzeugend gegen Pissors durch. Somit verließ er nach vier Sätzen siegreich das Parkett. Ihm folgte Mario Senst, der Fischer mit dem gleichen Ergebnis schlagen konnte.

Auch die zweite Spielhälfte verlief anfangs zu Ungunsten des Anhalt-Sechsers. Wollschläger war mehrmals dicht an einem Satzgewinn gegen Tschense dran, erkannte aber dessen Überlegenheit neidlos an. Zeitgleich fand auch Zander gegen die kraftvollen Vorhandschüsse von Trauzettel kein Rezept, um diesen beeindrucken zu können. Dadurch wuchs der Rückstand weiter an.

Im engsten und sehenswertesten Duell des Vormittags bekämpften sich Puls und Maibaum über die volle Spieldistanz. Mit 16:14 im fünften Durchgang agierte der Zörbiger etwas glücklicher und errang den entscheidenden neunten Punkt.

In der Begegnung mit Lausch startete Noack vielversprechend, ehe sich sein Kontrahent zusehends warm schoss und die drohende Niederlage noch abwenden konnte. Noch einen 1:3-Misserfolg verbuchte Senst, der sich gegen Pissors unbequemes Spielsystem aggressiv wehrte, diesen aber nicht bezwingen konnte.

Für das abschließende kleine Happyend sorgte wieder Wünsche, der auch über Fischer triumphieren konnte. Mit dem 11:4-Endresultat gelang es dem TTC-Team nicht noch einmal dem Favoriten wie in der Hinrunde ein Bein stellen zu können.

Zum letzten Saisonspiel empfängt die Truppe am Samstag, 12. April, vor heimischer Kulisse den Absteiger "Glück Auf" Staßfurt II und wird dann versuchen, das i-Tüpfelchen auf eine bravouröse Spielzeit zu setzen.