Für den im Urlaub weilenden Staffelleiter der Volleyball-Ligen, Wolfgang König, hielt erstmals Uwe Krüger für die Pokalendrunde die organisatorischen Fäden in der Hand. Nach der Siegerehrung sprach Hans-Jürgen Schilling für die Volksstimme mit dem Mitglied des TSV Rot-Weiß Zerbst.

Volksstimme: Gab es bei der Ausrichtung der Finalrunde Probleme?

Uwe Krüger: Überhaupt nicht. Wir hatten ja nur auf einem Feld gespielt. Dadurch war die Atmosphäre stimmungsvoller. Mit noch mehr Zuschauern wäre die Stimmung sicherlich noch besser gewesen.

Volksstimme: Die spielstärksten Sechser der Saison hatten den Sprung in die Endrunde geschafft. Wie kann man das spielerische Niveau einschätzen?

Krüger: Durchaus sehenswert. Das Spiel zwischen dem TSV und Lindau II war nach meiner Meinung das beste Spiel in dieser Saison. Hier sah man ja auch etliche Landesliga- und Landesklasse-Spieler. Dazu kam die Fairness bei allen Mannschaften. Das war schön so zu erleben.

Volksstimme: Ihre eigene Mannschaft, die Zweite des TSV, scheiterte im Halbfinale gegen Lindau III. Enttäuscht?

Krüger: Nein, mehr war nicht zu erwarten. Obwohl sicherlich gegen Lindau III fast eine Überraschung für uns drin war (1:2 nach Sätzen - d. Red.). Nach dem sehr guten zweiten Satz hatte ich ein gutes Gefühl. Leider haben wir dann Mitte des Tiebreaks den spielerischen Faden verloren. Das Spiel lässt für die neue Saison aber hoffen. Zumal die neuen Spieler wie Sonny Finger sich prächtig geschlagen haben.