In der altehrwürdigen Hansestadt Bremen fanden am vergangenen Wochenende die Norddeutschen Meisterschaften im Badminton statt. Eine Bronzemedaille ging nach Zerbst.

Bremen l Vom vergangenen Freitag bis zum Sonntag gingen 23 Sportler aus zehn Vereinen des Badminton-Landesverbandes Sachsen-Anhalt (BLSA) in den einzelnen Disziplinen der Altersklassen (AK) O35 bis O75 an die Netze. Insgesamt starteten 368 Teilnehmer aus acht Bundesländern in allen Altersgruppen. Die Sachsen-Anhalter waren insgesamt 35 Mal in den Starterlisten vertreten.

Darunter war mit Hans-Günther Beelitz auch ein Zerbster. Er vertrat den TV "Gut Heil" hervorragend und erkämpfte im Doppel die Bronzemedaille.

Beelitz trat in drei Disziplinen in der AK O55 an. Im Einzel hatte er Lospech. "Ich musste wie im Vorjahr gleich gegen den späteren Norddeutschen Meister ran. Da hatte ich Pech und keine Chance", sagte er.

Im Mixed hatte der Zerbster keine feste Partnerin und bekam diese vor Ort zugelost. Mit Jutta Lindenmeyer vom BV 82 Osnabrück verlor er im Viertelfinale gegen das Duo Günter und Angelika Boeckmann (BC Schöneiche) mit 18:21 und 13:21.

"Im ersten Satz haben wir gut harmoniert und auch gut mitgehalten, doch es hat dann nicht gereicht", meinte Beelitz.

Im Herrendoppel lief es dann glänzend. Auch da wurde ihm der Spielpartner erst vor Ort zugelost. Mit Burkhard Gutzner vom BSV Einheit Greifswald gab es im Viertelfinale einen deutlichen Sieg gegen das Duo Frank J. Murray/Peter Poppe (TSV Neustadt/TSV Rhade, 21:14/21:17). Somit zogen beide ins Halbfinale ein und hatten bereits die Bronzemedaille sicher.

Dort unterlagen sie zwar den späteren Siegern Helmut Walther/Rene Petche (PSV Aschersleben/TSV Mildstedt) mit 11:21 und 13:21, freuten sich aber trotzdem sehr über Bronze und die damit verbundene Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Diese findet vom 29. Mai bis 1. Juni in Berlin statt.

"Ich war sehr zufrieden. Immerhin waren wir kein eingespieltes Duo und sind gut klargekommen und gegen den späteren Meister nicht untergegangen", freute sich der Zerbs- ter, der nun gespannt ist, wie er mit seinem neuen Partner in Berlin abschneidet.

 

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