Zerbst (twi/sza) l Auch in den Vereinsstrukturen im Schachsport, speziell im Spielbetrieb der Erwachsenen-Bereiche, baut man auf ein gesundes, starkes Potenzial junger Talente. Beste Voraussetzungen hierfür bieten zum einen fundierte Theoriekenntnisse und natürlich umfangreiche Spielpraxis aus Schule und Verein.

"Unser Fokus in dieser Saison lag hauptsächlich an einer überdurchschnittlichen Teilnahme des Nachwuchses am vielgefächerten Spielgeschehen im Einzel- und Mannschaftsbereich", teilte Trainer Thomas Wittmann mit. "Ein enggesteckter Terminkalender war hierbei für alle Beteiligten, wie Schüler, Eltern und Betreuer, wohl die größte Herausforderung."

Rückblickend betrachtet gab es Wettkämpfe mit einerseits herausragenden Erfolgen auf Kreis- und Bezirksebene, zum anderen aber auch ernüchternde Ergebnisse im Landesspielbereich, wo nun erstmals mit zwei Mannschaften in der U12 gekämpft wurde.

Hierbei sind besondere Leistungen im Einzel von Laura-Marie Bielke, Leon Kohls (beide Kreisvizemeister U10), Norman Hohenstein (Qualifikation Landeseinzelmeisterschaft, QLEM), Jan Brademann (QLEM), Maximilian Hirschfeld (Kreismeister U12) und im Mannschaftsspiel ein dritter Platz der U10 sowie ein verteidigter erster Rang im Regionalfinale für die Grundschule "An der Stadtmauer" hervorzuheben.

Auch für die nächste Saison sind die Ziele schon klar gesteckt: "Erreichtes untermauern und die im höherklassigen Spielgeschehen gemachten Erfahrungen und Eindrücke mitnehmen und aufarbeiten", so Wittmann.

Ausstehende Wettkämpfe für die Nachwuchsspieler sind ein letztes Spiel der Serie im "Anhalt Cup" am 17. Mai in Dessau mit dem Titelkampf von Laura-Marie Bielke um den Pokal der U9 und die Stadtmeisterschaften, die am 14. Juni in der Grundschule "An der Stadtmauer" ausgetragen werden. Die ausführliche, öffentliche Ausschreibung erfolgt zeitnah durch die Volksstimme.