Drei Wochen nach dem triumphalen neunten Deutschen Meistertitel steht für die Spitzenkegler des SKV Rot-Weiß Zerbst das letzte Saison-Highlight auf dem Programm.

Zerbst l Im rheinland-pfälzischen Mutterstadt findet am Wochenende das Final-Four-Turnier aus Halbfinale und Finale um den Deutschen Pokal statt. Der SKV trifft dabei im heutigen Halbfinale um 11 Uhr auf den Bundesliga-Konkurrenten Nibelungen Lorsch. Das zweite Halbfinale bestreitet der Verbandsligist BMW SKK Landshut aus Bayern gegen den nächsten Bundesligisten, Donauperle Straubing.

"Ich sehe uns als Favorit, aber wir müssen trotzdem wieder die volle Konzentration auf die Bahn bringen."

SKV-Kapitän Timo Hoffmann.

Am Sonntag treffen dann entsprechend die beiden Sieger im großen Finale um den Titel aufeinander.

Für SKV-Kapitän Timo Hoffmann gibt es nur ein Ziel. "Wir wollen die Saison mit einem Titel krönen. In den vergangenen Jahren hatte der Pokal nicht immer den Stellenwert. Letztes Jahr haben wir den Pokal souverän gewonnen und wollen ihn klar verteidigen."

Dabei muss zunächst mit dem Vertreter aus Hessen, Lorsch, der Bundesliga-Dritte geschlagen werden. "Lorsch ist sicherlich der schwerste Gegner. In der Saison konnten wir uns immer durchsetzen. Jetzt treffen wir auf einer neutralen Bahn aufeinander", erklärt Hoffmann. "Ich sehe uns als Favorit, aber wir müssen trotzdem wieder die volle Konzen- tration auf die Bahn bringen", fordert der Zerbster Mannschaftsleiter von seinem Team.

Hoffmann kann dabei auf den kompletten Kader zurückgreifen. "Alle Spieler sind fit und konnten die Pause nutzen, um nochmal Kraft zu sammeln", so Hoffmann.

Damit können die Zerbster aus dem Vollen schöpfen, um auch die eine oder andere Veränderung bei zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden vornehmen zu können.

Sollte der SKV das Halbfinale wie geplant für sich entscheiden, dann wartet aller Voraussicht nach mit den Straubingern ein weiterer Bekannter. Der Tabellensechste der Bundesliga gilt als Favorit gegen den Bayernligisten aus Landshut.

Landshut erreichte in der abgelaufenen Saison den vierten Platz in der dritten Liga. Besonders die Hoffmann-Brüder Robert und Armin stechen als Leistungsträger heraus. Armin Hoffmann, der jüngere Bruder, konnte bereits als Mannschafts-Weltmeister 2006 in der U23 internationale Meriten erreichen.

"Wir müssen uns zunächst auf die Aufgabe am Samstag vorbereiten. Erst dann können wir auf den Sonntag und ein mögliches Finale schauen", mahnt Timo Hoffmann auf die Frage nach dem Lieblings-Gegner fürs Finale.

Wenn sich der Favorit durchsetzt, stehen die Zerbster am Sonntag um 13 Uhr im entscheidenden Finale um den letzten Titel der Saison.

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