Dessau/Zerbst (gar/sza) l Auch im letzten Auswärtsspiel der Saison ließ sich der bereits feststehende Meister der Kreis- oberliga, der SV Chemie Rodleben, nicht überraschen. Er kam bei der FSG Walternienburg/Güterglück zu einem deutlichen 4:1-Sieg.

Die Partie begann mit Verspätung, da zunächst kein Schiedsrichter vor Ort war. Ein Eigentor in der 64. Minute bescherte den Gastgebern den Ehrentreffer.

Eine unliebsame Niederlage musste der Tabellenzweite, die SG Waldersee/Vockerode, auf eigenem Platz gegen das Schlusslicht der Tabelle, den BSV Vorfläming Deetz/Lindau, hinnehmen. Carsten Eichelmann besorgte den 1:1-Ausgleich. Florian Lehmann traf in der 70. Minute zum 2:1 und löste Jubel aus.

Auch der Tabellendritte, der Dessauer SV 97, konnte seine Heimpartie gegen die Reserve des TSV Mosigkau nicht für sich entscheiden. Am Ende stand ein torloses Remis auf der Anzeigentafel, obwohl der TSV die Partie bestimmte und genug Möglichkeiten hatte, zu Torerfolgen zu kommen.

Durch einen überlegenen 9:2-Erfolg konnte sich die SG Oranienbaum/Wörlitz den vierten Tabellenplatz sichern, da zur gleichen Zeit die ASG Vorwärts Dessau bei der Reserve des SV Dessau 05 mit 0:1 unterlegen war. Überragender Akteur bei der Spielgemeinschaft war Mohamed Toure, der vier Treffer erzielte. Die FSG Steutz/Leps blieb chancenlos. Bitte lesen Sie auch den links oben stehenden Artikel.

Einen schwachen Tag erwischte die SG Jeber-Bergfrieden/Serno, die auf eigenem Platz der SG Abus Dessau deutlich mit 1:4 unterlegen war.

Am Tabellenende musste die Reserve des SV Germania Roßlau im letzten Auswärtsspiel bei TuS Kochstedt eine 1:2-Niederlage einstecken.

Kreisliga

Nach den Begegnungen des vorletzten Spieltages haben mit der SG Grün-Weiß Dessau, dem ESV Lok Dessau II und der Reserve des TSV Rot-Weiß Zerbst noch drei Mannschaften die Chance auf den Staffelsieg. Da die Dessauer auf den Aufstieg in die Kreisoberliga verzichten wollen, entscheidet sich der Aufstieg nur noch zwischen den Reserveteams des ESV Lok Dessau und des TSV Zerbst II.

Von den bisher fünf führenden Mannschaften konnte nur die Lok-Reserve beim 1:0 bei der SG Waldersee/Vockerode II einen Erfolg verbuchen.

Für Tabellenführer Grün-Weiß Dessau, der am letzten Spieltag spielfrei ist, reichte es beim Dessauer SV 97 nur zu einem 1:1-Remis.

Mit dem gleichen Ergebnis trennte sich der SV Gohrau bei der SG Dobritz/Garitz. Hier musste Schiedsrichter Heinz Baake (Chemie Rodleben) in der 88. Minute zweimal Rot zeigen, da Kay Borgsdorf (Dobritz/Garitz) und Toralf Kristen (Gohrau) verbal aneinander gerieten.

Die Zerbster Reserve konnte nicht spielen, da der Gegner, TuS Kochstedt II, nicht angereist war. Die Kochstedter hielten es nicht einmal für nötig abzusagen.

Den höchsten Tagessieg landete die Reserve der SG Blau-Weiß Klieken mit dem 8:1 gegen die Zweite der SG Abus Dessau. Das Ergebnis stand nach 80 Minuten fest. Danach wurde die Partie wegen sportlicher Überlegenheit beendet. Die Gäste, die nur mit neun Akteuren angetreten waren, hatten nach Verletzungen zu diesem Zeitpunkt keine spielfähige Mannschaft mehr zur Verfügung.