Beim sechsten Garitzer Weinberglauf erlebten die Besucher und Teilnehmer nicht nur einen spannenden Wettkampf rund um den Sportplatz in Garitz, sondern auch einen herrlichen Frühsommerabend, der für beste Bedingungen sorgte.

Garitz (mru/sza) l Die Organisatoren des Laufes, der Ortschaftsrat Garitz sowie der SV Garitz um Ortsbürgermeister Mario Rudolf und den Vereinsvorsitzenden Helmut Rudolf hatten alles perfekt und liebevoll vorbereitet. "Alle in unserer Familie helfen selbstverständlich mit", sagte Helmut Rudolf, der anfügte: "Es ist sozusagen ein Familienunternehmen."

Mario Rudolf lief, nachdem er den Startschuss für die Läufe erteilt hatte, selbst die 4,2-km-Runde mit und hatte am nächsten Tag doch etwas zu tun: "Ich habe ganz schönen Muskelkater", verriet er, "da ich mich nicht so richtig warm machen konnte". Dafür verlangt seine tolle Zeit von 21,33 Minuten (min) Respekt ab. Er wurde Zweiter im Gesamtklassement der Herren über diese Strecke.

Bei 24 Grad und Sonnenschein ging es auf die Rennstrecke. Zuerst die Kleinen. Beim Schnupperlauf über einen Kilometer (km) gaben sie ihr Bestes und freuten sich gemeinsam mit ihren Eltern über die erzielten Ergebnisse. Alle Schnupperläufer bekamen bei der Siegerehrung eine Urkunde und eine von den Garitzern selbst getöpferte Medaille in Gold, Silber oder Bronze.

Bei den Regio-Cup Strecken, 4,2 km für die Frauen und Jugendlichen und 8,7 km für die Männer, ging es auch darum, wer die Runden am schnellsten absolvierte. Bei den Frauen konnte sich Anne Handrich (TSV Rot-Weiß Zerbst) wie im Vorjahr mit einer Zeit von 17,56 min durchsetzen. Bei den Männern siegte Mario Raugust vom TuS Leitzkau in 34,06 min.

Insgesamt gingen 85 kleine und große Läufer an den Start. Das ist ein erneuter Teilnehmer-Rekord, worüber sich Organisator und Ortsbürgermeister Mario Rudolf besonders freut: "Das zeigt uns, dass dieser Volkslauf sehr beliebt ist und würdigt damit die Arbeit des Sportvereins, des Organisations-Teams und aller Helfer, bei denen ich mich noch einmal ganz herzlich bedanken möchte. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Ihr seid spitze."

Sieben Bleche selbstgebackener Kuchen, Fettstullen, Gurken, Tee und Wasser standen für die Läufer nach dem Zieleinlauf bereit. In entspannter Atmosphäre, bei Bier, Bratwurst und Musik wurden der Lauf und so manch andere Gegebenheiten aus den Regionen ausgewertet.

Man verabschiedete sich bis zum nächsten Jahr in Garitz oder zu den weiteren Läufen des Regio-Cups.

   

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