Dessau/Zerbst (gar/sza) l In der Fußball-Kreisliga ist am letzten Spieltag noch einiges an Spannung angesagt. Während mit dem SV Blau-Rot Coswig II und der SG Kühnau die Absteiger bereits seit einiger Zeit feststehen, ist die Frage nach dem Staffelsieger und dem Aufsteiger in die Kreisoberliga noch immer unbeantwortet.

Derzeit führt die SG Grün-Weiß Dessau die Tabelle vor den Reserveteams des ESV Lok Dessau und des TSV Rot-Weiß Zerbst an, doch die Kicker der Grün-Weißen können nicht mehr eingreifen, da sie spielfrei sind. Zudem haben sie bereits auf den Aufstieg verzichtet, so dass dafür mit den Reserve-Teams des ESV Lok Dessau und des TSV Rot-Weiß Zerbst noch zwei Teams in Frage kommen.

Derzeit haben die "Eisenbahner" vier Punkte Vorsprung vor den Zerbstern, die aber noch mit drei Punkten vom grünen Tisch rechnen können, da am vergangenen Spieltag die Reserve des TuS Kochstedt nicht angetreten war. Somit würde sich der Vorsprung auf einen Punkt reduzieren.

Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den Tabellenneunten, die SG Dobritz/Garitz, könnten die "Eisenbahner" den Staffelsieg und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisoberliga perfekt machen. Doch herschenken werden die Kicker um Trainer Helmut Rudolf die Punkte nicht. Im Spiel der Vorwoche zeigten sie eine gute Leistung, trotzten dem SV Gohrau ein Remis ab. Sie wollen heute nicht mit leeren Händen heimfahren. Vielleicht können sie dem ESV die "Staffelsieg-Suppe" noch versalzen.

Ein Remis und ein gleichzeitiger Erfolg der Zerbster bei der Reserve der SG Oranienbaum/Wörlitz würden den Rot-Weißen aus Zerbst zum Staffelsieg reichen. Spannender kann es eigentlich an einem letzten Spieltag nicht zugehen.

Der Zerbster Trainer Christian Friedrich hat heute aufgrund von Verletzungen, Sperren und privater Verpflichtungen große personelle Probleme. Er hofft, dass noch ein paar Spieler aus der ersten Mannschaft mit aushelfen können.