Heute steht in der Landesklasse 2 der letzte Spieltag an. Dieser hält noch ein Spitzenspiel bereit, denn in Heyrothsberge treffen der Staffelsieger und Aufsteiger zur Landesliga, der SV Union und der ärgste Konkurrent, der TSV Rot-Weiß Zerbst, aufeinander.

Nedlitz/Zerbst l Einen sogenannten Aufstiegs-Showdown wird es leider nicht mehr geben, denn Union hatte bereits in der Vorwoche mit dem 2:1-Sieg in Kleinmühlingen/Zens den Staffelsieg und Aufstieg in die Landesliga perfekt gemacht. Trotzdem möchten sicher vor allem die Gastgeber zeigen, dass sie verdienter Staffelsieger geworden sind und sie wollen ihre weiße Heimweste bewahren.

Die Zerbster, die das Hinspiel mit 1:0 gewinnen konnten, wollen heute noch einmal zeigen, dass sie dem neuen Meister etwas entgegen zu setzen haben und dass sie ein ebenbürtiger Gegner sind.

"Heyrothsberge hat nur zweimal verloren, einmal bei uns und heute gegen uns."

Scherzte TSV-Trainer Torsten Marks.

Trainer Torsten Marks hat heute ein Torwart-Problem zu lösen, denn Ricardo Werner ist nach seiner Knie-Verletzung beim Spiel in Magdeburg-Neustadt noch nicht einsatzbereit und Ersatztorhüter Wolfram Weiß ist im Urlaub. "Ich muss mal sehen, denke aber, dass wir eine Lösung finden", sagte er.

Weiterhin fehlen Carsten Kosel (Schulterverletzung) und Marcel Gieseler, der privat verhindert ist. Sonst sind alle Spieler da und gewillt, in Heyrothsberge erfolgreich zu sein.

"Der Anreiz ist schon noch da", sagte Marks. "Für uns steht ja noch das Pokalfinale an und das Spiel nutzen wir zur Vorbereitung. Heyrothsberge hat nur zweimal verloren, einmal bei uns und heute gegen uns", scherzte der Dannigkower.

Die Nedlitzer Kicker um Trainer Helmut Friedrich können nach dem 2:0-Vorwochensieg gegen Fortuna II erneut befreit aufspielen. Sie erwarten heute auf dem Sportplatz "Am Eckernkamp" den Tabellennachbarn TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens.

Für beide Teams geht es sozusagen um nichts mehr, denn beide haben ihre Tabellenplätze (Kleinmühlingen Platz sieben, 47 Punkte - Nedlitz Platz acht, 43) schon sicher und können diese weder verbessern noch weiter nach unten abrutschen.

Trotzdem wollen die Vorfläming-Kicker im letzten Saisonspiel einen Sieg einfahren. Im Anschluss steht die traditionelle Abschlussfeier mit den Familien, Fans und Sponsoren an. "Wir wollen versuchen zu punkten", sagte Friedrich, der weiß, dass "ein Sieg da schon für beste Stimmung sorgen würde".

Der Trainer muss heute nur auf Nikolai Kuklin, der privat verhindert ist, verzichten. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Heiko Juskowiak, der wegen Rückenproblemen nicht mittrainieren konnte. Sonst sind alle an Deck. Sebastian Daudert und Hannes Mielchen werden das Team heute mit verstärken.

Es ist alles angerichtet, richten muss es die Mannschaft nun selbst. Im Hinspiel gab es eine 6:0-Klatsche, deshalb ist heute Revanche angesagt.

Bilder