Loburg (ans). Das neue Kegel-Jahr begann für die erste Herrenmannschaft des SV Blau-Weiß Loburg gleich mit einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten der Landesklasse Nord, TSV Mosigkau. Nach über einem Monat Pause konnten die zahlreich erschienenen Zuschauer am vergangenen Sonnabend ein durchwachsenes Match beobachten, aus dem Loburg am Ende deutlich als Sieger hervorging.

Dabei begann der Wettkampf für beide Seiten sehr vielversprechend. Die Gäste erwischten einen super Start und lagen nach der ersten Bahn schon in Führung. Doch dann erfolgte der Einbruch des Mosigkauers L. Etterer und die Hausherren kämpften sich wieder zurück. Eine verpatzte vorletzte Bahn für Stefan Schön (787), verdarb ein gutes Ergebnis und auch Mirko Gericke (807) war an diesem Nachmittag nicht ganz zufrieden.

Trotzdem führten die Blau-Weißen mit 42 Kegeln und die Hoffnungen lagen nun auf dem Mitteldurchgang. Aber auch hier lief an diesem Tag nicht viel zusammen, denn Bernd Kupsch (768) und Wilfried Pethke (767) kamen absolut nicht ins gewohnte Spiel. Da es bei den Gästen einen Total-Ausfall bei L. Schenk (683) gab, führte Loburg weiter mit 81 Kegeln.

Im Schlussdurchgang fiel dann relativ früh die Vorentscheidung, denn der an diesem Tag gut aufgelegte Kapitän der "Störche", Andrè Schön (854), entnervte seinen direkten Gegenspieler mit guten Würfen. Für Steffen Wiedner lief es an diesem Nachmittag nicht so gut. Mit 772 Kegeln verließ er enttäuscht die Bahnen.

Mit 4755:4591 Kegeln erzielten die Loburger das bis dato schlechteste Heimergebnis, aber trotzdem reichte es zu einem überlegenen Sieg gegen die nun stark abstiegsbedrohten Mosigkauer.

Am kommenden Sonntag steht das wohl nun schwerste Auswärtsspiel der Saison beim Tabellenführer ESV Roßlau II an. Auf der sehr heimlastigen Anlage können die Loburger zwar etwas für ihren Auswärtsschnitt tun, aber ein Sieg wird wohl dort fast unmöglich sein.