Zerbst. Es wird ernst für den SKV Rot-Weiß Zerbst: Morgen steht ab 13 Uhr auf der Anlage am Schützenplatz das Hinspiel im Champions-League-Viertelfinale auf dem Programm. Zu Gast ist der slowenische Meister KK Konstruktor Maribor, der wie die Hausherren auf eine ganze Garde namhafter Spieler setzen kann.

Neben dem Einzel-Vizeweltmeister von 2008, Mitja Gornik, stehen mit Mario Culibrk, Igor Cosic und Rok Ruzman weitere junge Nationalspieler in den Reihen der Gäste. Ergänzt wird das Team durch Sandi Sajko und die Alt-Stars Franc Kirbis und Hary Sterzaj. Die Slowenen zogen ähnlich souverän ins Viertelfinale ein wie Zerbst und ließen Banja Luka mit 8:0 und 6:2 nicht den Hauch einer Chance.

Gewarnt ist man in Zerbst zur Genüge: Es handelt sich um die Neuauflage des Vorjahres-Viertelfinals. Zwar dominierten die Zerbster scheinbar mit 7:1 auf eigener Anlage, doch die Erinnerungen an den dramatischen Verlauf der Partie sind noch gut. Jederzeit war bis kurz vor Schluss ein 5:3 möglich – ein Ergebnis, das auch morgen nicht gewünscht ist. Um gelassen ins Rückspiel gehen zu können, sollte schon ein deutlicher Sieg her, denn die langsame Anlage in Maribor ist nicht jedermanns Sache.

Bislang hatten die Zerbster den Vorteil, zuerst zu Hause antreten zu dürfen, immer gut genutzt. So soll es auch morgen sein. Teamkapitän Timo Hoffmann hat den kompletten Kader zur Verfügung und die Form der Zerbster ist auch nach der Winterpause stabil geblieben, in Ravensburg gab es vor Wochenfrist einen souveränen Erfolg.

Gegenüber dem letzten Heimspiel im DKBC-Pokal gegen Wolfsburg wird es sicher einige Änderungen im Kader der Rot-Weißen geben. Die spielfreie Woche nutzte das Team zu einem intensiven Trainings-Wochenende.

Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf das letzte echte Highlight auf der Heimbahn in dieser Saison freuen. Zwei Spitzenteams werden alles geben, um in die Vorschlussrunde einziehen zu können.