Die Nedlitzer Vorfläming-Kicker beendeten eine sehr erfolgreiche Saison in der Landesklasse 2 mit dem achten Platz. Sie krönten die Serie 2013/14 mit dem Kreispokalsieg.

Nedlitz l Nach dem Saisonziel Klassenerhalt in der Serie 2012/13 wurden die Nedlitzer in der Saison 2013/14 der Staffel2 zugeordnet. In dieser Staffel waren sie gemeinsam mit den Aufsteigern SG Gnadau (Salzlandkreis), Fortuna MagdeburgII, FC Zukunft Magdeburg (beide SFA Magdeburg) und Traktor Tucheim (Jerichower Land) Neuling.

Sie gingen mit gemischten Gefühlen in die neue Saison. Trotz eines dünnen Spielerkaders stellten sich das Präsidium gemeinsam mit der Mannschaft und dem Trainergespann erneut das Saisonziel Klassenerhalt. Dieses Ziel wurde vom ersten Spiel an nie aus den Augen verloren.

Nur am ersten und zweiten Spieltag standen die SC-Kicker auf einem Abstiegsplatz. Gleich am ersten Spieltag mussten sie zu Hause gegen Rot-Weiß Zerbst eine 2:5-Niedelage hinnehmen. Nicht die Niederlage schmerzte, vielmehr war es die Verletzung von Daniel Pilatzek. Er musste 13 Spiele aussetzen.

Dabei sollte es aber nich bleiben. Am vierten Spieltag erwischte es David Ritze. Er zog sich in Wolmirstedt einen Mittelfußbruch zu und musste zehn Spiele zuschauen. Auch auf Marcel Kilz musste die Mannschaft während der Saison sieben Spiele verletzungsbedingt verzichten.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten verkraftete die Mannschaft die Ausfälle unerwartet gut und verbesserte sich auf den 13. Tabellenplatz. Es kam zu Begegnungen, bei denen die Elf gerade so komplett antreten konnte. In einigen Spielen kamen Akteure zum Einsatz, an die schon keiner mehr dachte. Immer wieder traten die SC-Kicker als geschlossene Einheit auf und gaben stets ihr Bestes.

Ein weiteres Novum für die Nedlizer waren die Kunstrasenplätze bei den Magdeburger Mannschaften. Auch dieses Problem meisterten sie und ließen mit guten Ergebnissen aufhorchen. So erreichten sie nach Abschluss der Hinrunde mit 19 Punkten und 30:37 Toren einen sehr guten zehnten Platz.

Damit lag die Vorfläming-Elf voll im Soll und die Verantwortlichen waren sich im Klaren, dass die Rückrunde noch ein hartes Stück Arbeit werden wird. Über eines war man sich einig: Sie wusste, dass sie sich vor keinem Gegner verstecken müssen. Auch gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte hielt sie gut dagegen.

Die Rückrunde begann wie die Hinrunde. Der SC musste gegen den Aufstiegs-Aspiranten Rot-Weiß Zerbst in der Schlussphase eine bittere 0:2-Niederlage hinnehmen. Diese Niederlage steckte die Elf eiskalt weg und holte sich im Heimspiel gegen Blau-Weiß Niegripp einen 3:1-Sieg.

Nach dem 1:0-Sieg in Gommern folgte ein 5:2-Heimsieg gegen Wolmirstedt. Ein weiterer 3:2-Auswärtssieg beim FC Zukunft brachte dem SC am 20. Spieltag den achten Tabellenplatz. Auf diesem Platz pegelte sich die Elf ein und hielt ihn bis zum letzten Spieltag.