Leitzkau l Zum elften Mal hatten die Leitzkauer Sportkegler zum Münchhausen Cup in die Schlossgemeinde geladen. Insgesamt neun Mannschaften stritten sich wieder um die begehrten Pokale.

Traditionell wurden viermal 100 Wurf je Team gespielt. Die erste Herrenmannschaft des TuS Leitzkau stellte zwei Quartette, die sich beide sofort an die Spitze des Klassements setzten. Ralph Stiebert sorgte für TuS I Team II sogar schon zu Beginn des Turniers für die absolute Bestleistung. Mit 473 Kegeln blieb er nur drei Holz unter dem Bahnrekord von Marcus Gerdau aus dem Vorjahr. Da Stieberts Mitspieler hinter seinem Resultat zurückblieben, reichte es am Ende nur zum siebten Rang.

Besser lief es für das erste TuS-Team. In der Besetzung Harald Schreiter (454), Andy Neumann (444), André Fischer (470) und Udo Volkland (464) siegten die Einheimischen mit dem neuen Cup-Rekord von 1832 Kegeln. Vizesieger wurden die Zweitliga-Konkurrenten vom Schönebecker SV (1747) vor dem Auswahlteam des Burgwerbeners Jörg Walter (1735), in dem Wolfram Schulz (457) die beste Leistung bot.

Große Freude herrschte am Ende auch beim Leitzkauer Frauenteam und dem Pokaldauerbrenner Rot-Weiß Muldenstein, die mit jeweils 1646 Kegeln auf den Plätzen fünf und sechs so gut wie noch nie abschnitten.

Am Ende erhielt nicht nur jede Mannschaft bei der ausgiebigen Siegerehrung einen Pokal, sondern die schon über den ganzen Tag andauernden Feierlichkeiten wurden bis in die Morgenstunden fortgesetzt.

Für das nächste Jahr gab der Veranstalter René Geißler den 13. Juni als Cuptermin bekannt, an dem auch der dreimalige Sieger Semper Berlin wieder mit von der Partie sein will.

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