Zerbst (hro) l Später Sonnabend-Nachmittag. "Feierabend-Idylle" im Fahrerlager des Zerbster Reit-, Spring- und Fahrturniers. Hartmut (54) und Marion Muhl (52) aus Krumke haben es sich in ihrer "Wagenburg" schon etwas gemütlich gemacht.

Sie warten noch auf Sohn André. Er kommt etwas später von der Geländefahrt Einspänner Klasse M aus dem Gelände um den Boneschen Teich "nach Hause". Es sei schon wirklich ein bisschen wie zu Hause hier im Fahrerlager am Boneschen Weg, das von der Zerbster Familie Matzke eingerichtet und betreut wird, erzählt Hartmut Muhl. Es ist praktisch für Mensch und Tier und auch zum Wohlfühlen.

Es sei genügend Platz vorhanden für das Pferdezelt, Platz für die verschiedenen Kutschen, auch für die Wohnunterkunft der "Muhl-Delegation" - natürlich auch für alle anderen, Strom und mehrere Wasserstellen und Toiletten stehen zur Verfügung. Im Duschcontainer könne man sich gut waschen. Manch eine/einer bereitet sich damit auch für den beim Turnier traditionellen Fahrerabend im Mehrzweckgebäude vor, ebenfalls auf dem weitläufigen Gelände am Boneschen Weg.

Während sich die Eltern mit befreundeten Fahrerfamilien treffen, wird André etwas später noch einmal seinen Pony- Viererzug einspannen und ein bisschen ins Gelände fahren, als Training gewissermaßen, denn am Sonntag wird er mit ihm beim Hindernisfahren auf dem Turniergelände an den Ziegenbergen an den Start gehen.

Übrigens sind die Muhls eine richtige Pferdefamilie, zu der auch Andrés Schwester Stephanie, ihr Lebensgefährte Sascha und auch schon Enkel Georg (5) gehören - voll eingespannt und mithelfend.

So zehn bis 14 Turniere werden von ihnen pro Jahr gefahren. "Da ist es besonders schön, wenn man diese Wochenenden in so einem schönen Fahrerlager verbringen kann", schließt Mutter Marion den Gesprächsbogen.