Für die Landesklasse-Teams aus Zerbst und Nedlitz steht nach den Pokalspielen wieder der Liga-Alltag an. Die Rot-Weißen spielen zu Hause und haben mit Olvenstedt einen harten Brocken zu knacken. Für die Nedlitzer wird es in Gommern auch nicht leicht.

Zerbst/Gommern l Groß Santersleben und Germania Olvenstedt führen nach zwei Spieltagen die Tabelle an. Doch es stehen noch weitere 28 Spieltage bevor, in denen noch viel passieren wird. So sicherlich auch in Zerbst. Die Kicker um Trainer Torsten Marks starteten mit zwei Unentschieden in die Serie, was sicher nach dem tollen zweiten Rang im Vorjahr etwas enttäuschend ist.

"Olvenstedt ist ein Team, das oben mitspielen wird", sagte TSV-Kapitän Florian Sens. "Wenn wir selbst die Offensive übernehmen, ist das der Schlüssel zum Erfolg."

Dabei wird sicher helfen, dass Torjäger Otto Möbius wieder dabei ist. Der frisch Vermählte hatte ja schon im Pokalspiel in der Vorwoche seine Einsatzzeit. Fehlen werden die Langzeitverletzten Carsten Kosel und Thomas Möhring. Manuel Weise hatte sich eine Oberschenkel-Verletzung zugezogen. Ob er spielen kann, war fraglich. Sonst sind alle Spieler an Deck.

"Ich bin guten Mutes, dass wir ein positives Ergebnis erzielen werden", sagte der Kapitän. "Gegen Olvenstedt war es immer knapp und wir hatten oft viel Glück. Aber es wird sicher ein Spiel auf Augenhöhe werden, in dem die Tagesform entscheiden wird. Am Selbstvertrauen fehlt es uns nicht."

Die Mannschaft muss heute ohne ihren Trainer auskommen, der im Urlaub ist. Dafür sitzt der neue Co-Trainer Carsten Heise auf der Bank.

Personell nicht so rosig

In Nedlitz sieht es personell nicht so rosig aus. Trainer Helmut Friedrich war ziemlich geknickt, wie er wieder eine schlagkräftige Elf zusammen bekommen soll. Neben den verletzten Oliver Körner und Kevin Göritz fehlen der Gelb-Rot-geperrte Hannes Mielchen, Daniel Pilatzek und Michael Specht (beide privat) und Heiko Juskowiak (Urlaub).

Aber es gibt auch positive Nachrichten. Philip Alarich kann nach seiner Verletzung in der Vorwoche mit auflaufen. Kapitän Thomas Sanftenberg, der wegen einer Grippe aussetzen musste, erklärte sich sofort bereit, auszuhelfen. Auch Christoph Beckmann, der Nachtschicht hatte, ist an Deck. Und dann steht auch wieder Stammtorhüter Marcus Hoffmann im Gehäuse.

"Im Vorjahr hatten wir auch viel Glück und haben knapp gewonnen. Ich denke, wenn wir einen Punkt mitnehmen, wäre es okay. Wenn wir drei Punkte holen, wäre es eine feine Sache", so der Trainer.