Gommern (sza) l "Es war eigentlich ein Spiel, das keinen Sieger verdient hatte", sagte der Nedlitzer Trainer Helmut Friedrich. Seine Landesklasse-Elf unterlag der Eintracht aus Gommern mit 1:3 (1:1).

In der Partie stand das Schiedsrichter-Trio um Benedict Ohrdorf, Rainer Wielinski und Ralf Krause immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens. "Leider haben die Schiedsrichter mitgeholfen. Es wurden einige erfolgversprechende Angriffe unsererseits immer wieder aufgrund angeblichen Abseits abgepfiffen. Leider passierte das immer auf Zuruf durch die Zuschauer. Auf der anderen Seite wurden zwei Treffer aus abseitsverdächtiger Position erzielt", ärgerte sich der Trainer.

Als die Nedlitzer Spieler damit nicht zufrieden waren, wurden Gelbe Karten - insgesamt fünf - verteilt.

Hinzu kam, dass der Coach auf sieben Stammspieler verzichten musste. "Ich musste die komplette Abwehr umbauen. So hatten wir noch nie gespielt. Das hat sich auch bemerkbar gemacht", so Friedrich, der anfügte: "Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das ansonsten sehr fair war. Ein Unentschieden war aber drin."

Justin Schaffrath avancierte zum Matchwinner der Eintracht, denn er erzielte alle drei Treffer. Den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte Christian Schmidt (38.).

Enttäuscht waren die Nedlitzer, dass der Schiri, mit dem sie gern nach dem Spiel noch geredet hätten, nur ein müdes Lächeln für sie übrig hatte und sie einfach stehen ließ. Ein Bericht folgt.