Zerbst (mna/sza) l Am morgigen Samstag starten die Handballer des HSV 2000 Zerbst in die neue Saison. Gleich zu Beginn der Saison steht der Kreispokal in Brehna auf dem Zettel.

Es wird im Modus jeder gegen jeden gespielt. Zuerst müssen sich die Männer des HSV der Mannschaft aus Wolfen stellen. "Das ist eine recht junge Truppe, die erst noch Erfahrung sammeln muss", sagte HSV-Trainer Markus Natho, der anfügte: "Somit müssen wir auf der Hut sein."

Die Zerbster selbst halten am alten Spiel fest. Mit einer starken Deckungsleistung wollen sie über die erste und zweite Welle zu Toren kommen.

Im zweiten Spiel heißt der Gegner Brehna. "Brehna ist eine zu einhundert Prozent machbare Aufgabe. Sie verfügen über ein bis drei Leute, die gefährlich werden könnten, aber der Rest der Mannschaft ist sehr unerfahren. Somit sollten wir die Konzentration oben halten und uns nicht vom Spielverlauf des Gegners irritieren lassen", so der Coach.

Im dritten und letzten Spiel für den HSV geht es gegen den wohl schwersten Gegner, die Mannschaft vom SV Finken Raguhn. "Raguhn ist eine Truppe, die sowohl aus alten erfahrenen als auch jungen wilden Spielern besteht. Hier heißt die Marschroute ganz klar Tempo machen", verlangt der Trainer von seiner Sieben.

"Wir müssen in der nur 30-minütigen Spielzeit versuchen, die Älteren ans konditionelle Limit zu bringen. Ein Vorteil dürfte sein, dass sie vorher schon ein Spiel in den Knochen haben werden und der HSV zu diesem Zeitpunkt Pause hatte", so Natho. "Sollte sich die Deckung stabil verhalten und das Zusammenspiel funktionieren, dann haben wir eine reelle Chance, den Pokal zu gewinnen."

Dies wäre natürlich ein super Saisoneinstieg für die Zerbs- ter. "Hauptaugenmerk gilt bis zum ersten Punktspiel am 28. September in Wittenberg aber der Weiterentwicklung der Mannschaft", betonte Natho.

Vorläufige Aufstellung: Geilich, Engler - Gerke, Rummel, Tiepelmann, Borchers, Schwenger, Krümmling, Hohmann, Natho.