Die zweite Runde im "Köthener-Brauerei-Pokal", die am vergangenen Wochenende ausgetragen wurde, brachte zwei faustdicke Überraschungen hervor, denn mit der SG Oranienbaum/Wörlitz und der ASG Vorwärts Dessau mussten zwei Kreisoberligisten durch Niederlagen gegen Teams aus der Kreisliga die Segel streichen.

Dessau/Zerbst (gar/sza) l Im Mittelpunkt der Spiele stand das Duell der Landesklasse-Teams vom ESV Lok Dessau und der SG Blau-Weiß Klieken. Die Gastgeber setzten sich am Ende nach Elfmeterschießen mit 5:4 durch. Nach 120 Minuten stand es 2:2-remis.

Mario Pompiati, der für die Lok am Samstag verantwortlich zeichnete, sprach von einem "hochverdienten Sieg seiner Elf, der schon nach 90Minuten hätte klar sein müssen". Martin Rathmann, der Teammanager der Kliekener meinte: "Es war ein verdienten Sieg für die Gastgeber. Wir haben die bisher schlechteste Leistung der Saison gezeigt."

Eine dicke Überraschung gab es auf dem Sportplatz Brachmeierei, wo die Kicker der SG Grün-Weiß Dessau das Kreisoberliga-Team der SG Oranienbaum/Wörlitz verdient mit 3:1 bezwingen konnten. Die Gastgeber machten es ganz geschickt. Sie spielten aus einer sicheren Abwehr heraus und konnten sich über Konter gute Möglichkeiten erspielen. Zwei davon nutzten Philipp Spangenberg (26.) und Sven Pannicke (37.) zu einer 2:0-Führung. Mohemed Toure konnte vor der Pause für die Gäste auf 1:2 verkürzen. Das war es dann aber. Ein weiterer Konter führte durch Marcus Vogel zum 3:1-Endstand (80.).

Eine Pokalüberraschung gelang auch dem SV Gohrau, der die ASG Vorwärts Dessau ebenfalls mit 3:1 besiegen konnte. Und das auch völlig verdient. Die Gäste hatten die Partie schon vor dem Anpfiff gewonnen. So war jedenfalls der Eindruck bei Olaf Hedderich, dem Trainer des SV Gohrau.

Im direkten Kreisoberliga-Duell zwischen den beiden bisher in den Punktspielen sieglosen Teams des SV Blau-Rot Coswig und des Dessauer SV 97 verbuchten die Gäste einen deutlichen 4:0-Auswärtssieg. Philipp Markert, der zweimal vom Strafstoßpunkt traf, sowie Hannes Kruschina und Tim Fiedler trafen in dieser Partie für den Sieger. Bei den Gastgebern musste Sebastian Kunze in der 71. Minute nach einer Gelb-Roten Karte vorzeitig in die Kabine.

Ohne große Mühe kamen die Kicker der FSG Vorfläming in die nächste Pokalrunde, denn das Team von Coach René Specht kam beim Kreisligisten TSV Einheit Dessau zu einen mühelosen 6:1-Erfolg. Eric Metzker, der zweimal traf, sowie Torsten Els, Torsten Fricke, Tobias Schmied und Maximilian Schulze zeichneten für die Tore bei der FSG Vorfläming verantwortlich.

Auf Seiten der Gastgeber traf Patrick Mundel in der 37. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.