Zerbst l Am Samstag erzielte der Zerbster Landesklasse-Kicker Maximilian Syring im Heimspiel seiner Elf gegen die SG Gnadau beim 9:1-Erfolg sensationelle sechs Tore. Damit schob sich der 22-Jährige auf Rang drei der aktuellen Torjäger-Liste in der Staffel 2.

"Sowas gibt`s nicht alle Tage", scherzte er. "Anfangs habe ich gar nicht wahrgenommen, was ich da vollbracht habe. Das wurde mir erst abends klar. In der ersten Männermannschaft ist das schon etwas Besonderes."

Dabei gefiel der Youngster gar nicht so richtig zu Beginn der Partie. Sein Trainer Torsten Marks wollte ihn schon auswechseln. Dies sah auch der Torjäger selbst so: "Anfangs fand ich meine Leistung selbst nicht so gut. Aber das erste Tor hat irgendwas freigesetzt. Der Knoten scheint geplatzt zu sein."

Denn bereits im Spiel davor auswärts beim SSV Besiegdas traf er doppelt und hatte entscheidenden Anteil am 3:0-Erfolg und ersten Dreier seiner Mannschaft auf fremdem Platz.

Sicherlich hat auch seine "neue alte" Spielposition damit zu tun, dass es nun läuft. "Ich bin ja eigentlich ein kleiner Stinkstiefel", so der Youngster. "Wenn es nicht so läuft, bin ich bockig. Aber Torsten Marks hat mit mir geredet und mich auf eine andere Position gesetzt."

Schon beim Abschluss-Match vor dem Besiegdas-Spiel lief es bei ihm rund und im "Ernstfall" dann eben auch.

"Ich bin wieder auf meiner alten Position im Sturm. Da fühle ich mich wohl. Als Linksaußen fand ich es nicht so toll", so der Zerbster, der nun hofft, dass seine Treffsicherheit anhält: "Wenn es weiter so rund läuft, wäre es nicht schlecht. Gerade jetzt am Wochenende folgt das Derby in Nedlitz und da haben wir ja noch eine kleine Rechnung offen."