Zerbst (hro) l Zwei Landesmeister- und ein Vize-Landesmeister-Titel sowie ein toller dritter Platz sind das sensationelle Ergebnis für die Paare des Tanzclubs Zerbst bei den sachsen-anhaltischen Landesmeisterschaften der Standardtänze der Kinder und Junioren sowie der Jugend und Hauptgruppe.

Die Kinder- und Junioren-Wettbewerbe wurden ausgerichtet vom TC Schwarz-Silber Halle.

Für den TC Zerbst gingen zunächst Hendrik Horst und Anastasia Pluhm in der Startklasse Junioren I D an den Start. Insgesamt 19 Paare stellten sich den fünf Wertungsrichtern. Groß war die Freude, als die beiden nach der Vor- und Zwischenrunde auch für das Finale aufgerufen wurden. Hier ertanzten sie sich einen tollen dritten Platz.

In der nächst höheren Altersklasse, der Jun. II D, erreichten Horst und Pluhm von 17 gestarteten Paaren dann noch einen siebten Platz.

Aufstieg in Klasse Jun. II C

Bei den Junioren II D starteten in Halle auch Marten Weber/Shirin Marie Franke vom Tanzclub Zerbst. Vorrunde und Zwischenrunde bewältigten sie mühelos. Im Finale bekamen sie von den Wertungsrichtern von 15 möglichen Einsen nicht weniger als 14 Mal die Bestnote. Das waren der Landesmeister-Titel und zugleich der Aufstieg in die Klasse der Jun. II C.

Weber/Franke gingen in dieser neuen Klasse mit weiteren fünf Paaren sofort wieder an den Start. Erstmals mussten sie dort auch einen Slowfox tanzen. Trotz der konditionellen Anstrengung dieses Tanztages zeigten sie noch einmal ihr ganzes Können. Lohn für das TC-Paar war der Vizemeistertitel. Landesmeister wurden Jannik Seegers und Johanna Löw vom TSC Magdeburg.

Aufgrund der neuen Doppelstart-Möglichkeit konnten sich die Zerbster am folgenden Tag bei den Landesmeisterschaften der Jugend und der Hauptgruppe in Barleben gleich noch einmal testen. Neun Paare waren am Start, die jungen Zerbster standen im Finale der besten Sechs. In drei der vier Tänze gab es die Gesamt- note 1. Weber/Franke holten den zweiten Landesmeister-Titel an einem Wochenende.

Ein besonderer Dank gebührt den Trainern den TC Zerbst, Boris und Madeleine Rohne sowie dem Dessauer Trainer Ingo Berger.